Russischer Angriff auf die Ukraine. Alarmsirenen in Kiew und Lemberg

„In Kiew wurden Flugabwehrsirenen aktiviert. Eine Luftdrohung wurde angekündigt! Als die Stadtbehörden das Geräusch der Sirenen hörten, empfahlen die Stadtbehörden, alles aufzugeben und zum nächsten Bunker zu rennen“, sagte NEXTA.

Der Bürgermeister von Lemberg forderte die Bewohner auch auf, in Notunterkünfte zu gehen.

„Der Bombenalarm wurde am Freitagmorgen in Lemberg verkündet“, teilte der Chef der Regionalregierung auf Facebook mit.

Russisch-ukrainischer Krieg. Kiew hat erneut geschossen

Kurz zuvor schrieb der Diplomatiechef der Ukraine, Dmytro Kuleb, auf Twitter, Kiew stehe unter schwerem Raketenbeschuss der russischen Armee.

„Unsere Hauptstadt hat so etwas zum letzten Mal 1941 während der Angriffe Nazideutschlands erlebt“ – betonte Kułeba.

Der Minister forderte strenge Sanktionen gegen Russland und seinen Führer. „Putin stoppen. Russland isolieren. Alle Verbindungen abbrechen. Russland aus allem herausholen“, flehte Kuleba.

Russland hat am Donnerstag eine großangelegte Militärinvasion in der Ukraine gestartet. Luftangriffe wurden auf Städte und Militärstützpunkte durchgeführt, Truppen und Panzer wurden aus verschiedenen Richtungen geschickt, um die ukrainische Grenze zu überqueren.

Ukraine: Starker Verkehr auf den Straßen, die in den Westen des Landes führen

Auf den Straßen der Westukraine herrschte am Donnerstag reger Verkehr. Die Straßen, die in die entgegengesetzte Richtung führten, waren praktisch leer. Die Menschen wollen wegen der russischen Invasion aus Kiew oder der Ukraine im Allgemeinen fliehen.

Autoreihen fuhren von Kiew in Richtung Westukraine. Auch am Straßenrand herrschte reger Verkehr. Sie können die Warteschlangen der Fahrzeuge an den meisten Tankstellen sehen.

– Ich fahre nach Lemberg, ich möchte nach Polen, aber ich habe gehört, dass an der Grenze eine sehr lange Schlange steht. Also vorerst Lviv – erzählte PAP von einer 60-jährigen Frau in der Nähe von Schytomyr. Wie er sagt, ist er aus gesundheitlichen Gründen in Kiew, und er selbst stammt aus Iwano-Frankiwsk. Er deutete jedoch an, nicht in seine Stadt zurückkehren zu wollen. Er hörte am Donnerstag Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt.

Auf der Hinfahrt aus Kiew sah man am späten Nachmittag Menschen mit Taschen, Koffern am Straßenrand stehen und versuchen zu verhandeln. Am Nachmittag ist die Innenstadt menschenleer.

Russisch-ukrainischer Krieg. Wladimir Putin gibt Befehle

Am Mittwochabend kündigte Wladimir Putin in einer Fernsehansprache den Start einer „Sonderoperation im Donbass“ an. Nach Angaben der Behörden und Berichten in sozialen Netzwerken begannen russische Truppen auch aus anderen Richtungen, ukrainische Städte zu beschießen. Auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew waren Explosionen zu hören.

Danach der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj Kriegsrecht verkünden. – Explosionen wurden in vielen Städten der Ukraine gehört; Russland habe Artillerieschläge gegen Infrastruktur und Grenzschutz gestartet, fügte er hinzu.

Der Präsident forderte die Bewohner auf, ruhig zu bleiben und so viel wie möglich zu Hause zu bleiben.

(sp)

Eckehard Beitel

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