Deutschland verschärft Reisebeschränkungen nach Spanien

Berlin hat am Freitag beschlossen, die Reisebeschränkungen nach Spanien, einschließlich der Balearen und der Kanaren, angesichts des Wiederauflebens der Pandemie in diesem beliebten Urlaubsziel der Deutschen zu verschärfen.

Der Schritt, der auch für die Niederlande gilt, erfolgt, weil Europas größte Volkswirtschaft selbst versucht, die Beschleunigung der Kontamination ihres Bodens durch die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante mitten im Sommer einzudämmen. Beide Länder gelten inzwischen als Hochinzidenzgebiete, in denen Neuinfektionen sieben Tage lang die Schwelle von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten haben.

10 Tage Quarantäne

Konkret bedeutet dies, dass Reisende, die aus Spanien oder den Niederlanden zurückkehren, bei ihrer Rückkehr nach Deutschland zu einer 10-tägigen Quarantäne gezwungen werden, die bei negativem Testergebnis auf 5 Tage verkürzt werden kann. Zuvor wurden sie in die Kategorie der einzelnen Risikoländer eingeordnet. Dann reicht es, bei der Rückkehr einen negativen Test vorzuweisen, um aus der Quarantäne entlassen zu werden. Ausgenommen von dieser Quarantäne sind Personen, die nach zweimaliger Impfung geimpft wurden oder als geheilt gelten.

Die Maßnahme tritt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Dienstag in Kraft. Die Entscheidung war richtig, wieder aufzuerstehen“die Sorgen derer, die im Urlaub sind oder kurz vor der Abreise stehen», reagierte der Verband Deutscher Reiseveranstalter (DRV). Er plädierte dafür, automatisierte Systeme auf der Grundlage einfacher Inzidenzraten für Ranking-Länder abzuschaffen, und plädierte dafür, Risiken für Reisende und die Situation von Gesundheitssystemen und Krankenhäusern zu berücksichtigen.

2.089 Neuinfektionen in 24 Stunden und 34 Tote

Das RKI hat auch beschlossen, einige französische Territorien wieder in die Ländergruppe einzugliedern.“einfaches Risiko“, von denen die Inzidenz 50 überschreitet. Korsika, Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d’Azur und Martinique gehören dazu. Deutschland erlebt derzeit aufgrund der Delta-Variante ein Wiederaufleben von Neuinfektionen, wobei die Lage derzeit weniger angespannt ist als in den meisten europäischen Nachbarländern. Am Freitag meldete das RKI 2.089 Neuinfektionen in 24 Stunden und 34 Todesfälle, womit die Inzidenz auf 13,2 gestiegen ist. Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte ihre Besorgnis am Donnerstag bei einem „exponentielles WachstumVon den Neuinfektionen drängten Deutsche, die sich noch immer ungern impfen lassen.

Adelmar Fabian

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