Studie zeigt, dass junge Salvadorianer im Internet verwundbar sind

Untersuchungen zeigen, dass 6 von 10 jungen Menschen ihre Daten als wertvoll empfinden und von Unternehmen verwendet werden, die Produkte und Dienstleistungen verkaufen. 13% geben zu, einem Cyberangriff ausgesetzt gewesen zu sein.

Die Mónica Herrera School of Communications (ECMH), Department of Communication and Culture der Central American University „José Simeón Cañas“ (UCA), mit Unterstützung der DW Akademie und der Deutschen Kooperation, hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie mit dem Titel „Digitale Sicherheit in Salvadorian Jugendliche im Alter von 16 bis 24″, die sie zwischen März und September 2021 im Rahmen des Programms zur Informations- und Medienkompetenz (AlfabetaMedia) durchgeführt haben.

Ziel dieser Forschung ist es, die digitalen Sicherheitspraktiken und -kompetenzen in diesem Bevölkerungssektor herauszufinden, neben der Identifizierung der Defizite in dieser Bevölkerung auch Unterstützungsvorschläge und zukünftige Lösungen zur Reduzierung von Schwachstellen im Internet zu generieren.

Die Verantwortlichen wiesen nach den in dieser Studie erhobenen Daten darauf hin, dass 99% der Befragten über elektronische Geräte mit dem Internet verbunden sind und 40% von ihnen ihre Passwörter für soziale Netzwerke nie aktualisieren.

„Obwohl es viele junge Leute gibt, die ihre Passwörter nicht teilen, gibt es einen guten Prozentsatz, der es tut und wir müssen härter für sie arbeiten“, erklärt Willian Carballo, Koordinator für Institutionelle Forschung am ECMH.

Die Ergebnisse wurden im UCA Continuing Training Center präsentiert. Foto: mit freundlicher Genehmigung von Alphabeta Media

Amparo Marroquín, Berater und Experte für Medien- und Informationskompetenz, betonte unterdessen, dass die Studie deutlich gemacht habe, dass „ein großer Teil der jungen Menschen in El Salvador keine angemessenen digitalen Sicherheitsmaßnahmen ergreift“, zumal mehr als 61 % der Befragten Passwörter verwenden die schwach sind und nur 31 % der Befragten für jedes erstellte Konto ein anderes Passwort verwendet haben.

Darüber hinaus gibt die Mehrheit der Jugendlichen in sozialen Netzwerken personenbezogene Daten wie vollständiger Name, Wohnort, Studienort und Telefonnummer preis, was sie anfällig macht, Opfer von Cyberangriffen, Identitätsdiebstahl oder Diebstahl zu werden. Information.

Um nicht in die Hände von Cyberkriminellen zu geraten, sorgen Profis dafür, dass es spezielle Anwendungen zur Verwaltung von Benutzerpasswörtern gibt.

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Alphabet Middle

Ein Beispiel ist ein Virtual Private Network (VPN), das als Virtual Private Network übersetzt werden kann und die Sicherheit der Benutzer beim Surfen im Internet gewährleistet.

Auf die Frage der jungen Bevölkerung, ob sie über NPV Bescheid wüssten, antworteten jedoch mehr als 50 %, dass sie es nicht wissen.
Johannes Metzler, Leiter des Referats Mittelamerika, Mexiko und Karibik der DW Akademie, betonte, wie wichtig es sei, dringend an der Medienkompetenz zu arbeiten, damit diese Bevölkerungsgruppe ihre Verantwortung als digitale Bürger in einer informationsüberladenen Welt wahrnimmt.

Er betonte auch, dass dies eine globale Anstrengung sei, die sich nicht nur auf diese Bevölkerungsgruppe konzentrieren sollte, sondern „wir wissen, dass wenn junge Menschen die digitalen Medien am meisten nutzen, wir bei ihnen beginnen müssen.“

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass junge Menschen sich der Risiken im Internet bewusst waren, ihre Selbstschutzmaßnahmen aber dennoch nicht verstärkten.

Daher gaben sie an, dass ihre pädagogische Rolle nach wie vor ein wichtiges Element der digitalen Kompetenz bleibt.

Im Jahr 2022 bieten die Institutionen Workshops zu Cybersicherheit aus der Perspektive der Medien- und Informationskompetenz an.

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie sind in der folgenden Grafik dargestellt.

Bild: El Diario de Hoy

Adelmar Fabian

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