Sie sind eine Inspiration für die Tschechen. Die Telegraph Gallery zeigt zeitgenössische deutsche Maler

Werke einiger der bedeutendsten zeitgenössischen Maler Deutschlands zieren nun die Räumlichkeiten der Telegraph Gallery in Olomouc. Die Ausstellung mit dem Titel German Painting Now zeigt Werke von Matthias Weischer, Tim Eitel und Daniel Richter.

Die von der Londoner Kuratorin Jane Neal mit der Telegraph Gallery vorbereitete Gemeinschaftsausstellung umfasst 15 Leinwände figurativer Autoren, führender Persönlichkeiten der deutschen Malerei nach 2000. Die Ausstellung läuft bis zum 28. November.

„Viele dieser Schriftsteller wurden noch nie in Tschechien ausgestellt, sie haben hier ihre Premiere. Wir haben diese Werke entweder in den Ateliers der Schriftsteller oder in ihren repräsentativen Galerien in ganz Deutschland und den Niederlanden zur Verfügung gestellt“, erklärt Galeriekurator Jan Kudrna.

Zu den deutschen Malerfiguren dieses neuen Jahrtausends zählen ihm zufolge Matthias Weischer, Tim Eitel und Jonas Burgert. Die Schau zeigt Schriftsteller, die als Angehörige der sogenannten Leipziger Schule bezeichnet werden, sowie solche, die später kamen oder außerhalb ihres Einflussbereichs arbeiteten. „Es gibt eine Reihe von Gründen, warum wir uns für die deutsche Gegenwartskunst entschieden haben. Zum einen ist dies eine persönliche Beziehung zu der Kuratorin Jane Neal, die sich sehr auf die deutsche Malerei konzentriert. Dank unserer persönlichen Beziehung haben wir dies fast organisiert.“ Veranstaltung“, fügte Jan. Kudrna hinzu.

Der Galerist Robert Runták sammelte nach seinen Angaben auch deutsche Gemälde, vor allem aus der Leipziger Innenstadt und Berlin. „Der dritte Grund ist, dass die deutsche Szene für die Tschechen wahrscheinlich immer noch die inspirierendste ist“, fügte Kudrna hinzu.

Zu den ausgestellten Malern der aktuellen deutschen Generation zählen Martin Eder, den Kurator Neal parallel in der DSC-Galerie in Prag präsentiert, sowie Volker Hüller, Michael Kunze und Daniel Richter. In Olomouc sind auch die figuralen Arbeiten von Christoph Ruckhäberle oder David Schnell zu sehen.

Die Telegraph Gallery umfasst eine Fläche von 350 Quadratmetern. In einem regelmäßigen Zyklus zeigt er tschechische und ausländische Kunst der letzten drei Jahrzehnte. Das Programm umfasst auch Kunstworkshops oder Kurse.

Die Galerie befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Olomouc in einem ehemaligen Fabrikgebäude für die Telegrafenproduktion. Es zielt in erster Linie auf die Vermittlung und Förderung der Künste durch Ausstellungen und Residenzen ab. Der Komplex verfügt auch über ein Café und eine Mehrzweckhalle, die auch als Kino dient.

Adelmar Fabian

"Hipster-freundlicher Schriftsteller. TV-Enthusiast. Organisator. Generalunternehmer. Internet-Wegbereiter."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.