Pegasus wurde von Deutschland gekauft. Sie prahlen damit, was es ihnen bedeutet

Das deutsche Bundesermittlungsamt (BKA) hat wie das polnische CBA den umstrittenen Pegasus-Trojaner gekauft und aktiv eingesetzt. Er hat es nicht einmal versteckt.

Informationen über den Kauf von Pegasus durch das BKA wurden zunächst von den Tageszeitungen Die Zeit und der Süddeutschen Zeitung berichtet und bald darauf von den staatlichen Fernsehsendern NDR und WDR bestätigt. Das Leck ist das Ergebnis Ermittlungen zwischen Redakteurengemeinsam von Journalisten aller genannten Medien durchgeführt. Die Kraft, die gegen die Wand gedrückt wurde, durchbrach die Stille.

Martina Link, stellvertretende Leiterin des BKA, bestätigte, dass die Software der NSO Group Israel Ende 2020 und ab März 2021 gekauft wurde in mehreren Untersuchungen verwendet gegen Terroristen und organisierte kriminelle Gruppen. Es sollte nach der Entscheidung des örtlichen Verfassungsgerichtshofs den Einsatz von Spyware nur in besonderer Fall. Damit sollte sich der Beamte befassen, aber die Details fehlen verständlicherweise.

Im Notfall braucht man Kraft

Eine interessante Wendung, stellt die Süddeutsche Zeitung fest. Wie berechnet, in den letzten Monaten so viel wie Berlin wurde dreimal nach möglichen Verbindungen zur NSO-Gruppe gefragt und viele Vertreter der Behörden lehnen den Einsatz von Pegasus ab.

Es ist jedoch allgemein bekannt, dass das BKA seit Jahren Spyware zur Telefonüberwachung einsetzt, obwohl dieses Tool laut Medien inzwischen veraltet ist. Hier wurde jedoch vor vier Jahren die Idee geboren, Pegasus zu kaufen. Die Verhandlungen zogen sich jedoch hin.

Natürlich ist es nicht schwer zu erraten, dass die Regierung und die Sonderdienste schnell sind Flut von Kritik strömte aus. Der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz, der sich jeder Form von Überwachung widersetzt, bezeichnete die BKA-Bewegung als Albtraum für den Rechtsstaat. Der Chef des Journalistenverbandes, Frank Berall, ging unterdessen noch einen Schritt weiter. Sehr anspruchsvoll das Deutsche Pegasus sind es nicht gewohnt, den Medien zuzuhören. Er bat auch das Innenministerium um weitere Erläuterungen. Bisher kein Glück.

50.000 Menschen, die abgehört wurden

Inzwischen zeigt die Geschichte, dass die Gründe für die Besorgnis zahlreich sind. Erst im Juli veröffentlichten Forbidden Stories und Amnesty International einen Bericht, in dem Pegasus behauptete, dass er missbraucht worden sei gegen mehr als 50 Tausend. Personen. Dabei handelt es sich meist gar nicht um potenzielle Kriminelle, sondern um bekannte Journalisten, Priester, Sozialaktivisten und sogar Politiker mit ihren Familien. Auf der Unglücksliste stehen unter anderem Personen, die mit der New York Times, Bloomberg, France 24 oder einem Reuters-Agenten in Verbindung stehen, die für sich sprechen.

In Polen verwendet er ein bekanntes Werkzeug Zentralbüro für Korruptionsbekämpfung (CBA). Es soll bei der Inhaftierung des ehemaligen Verkehrsministers Sławomir Nowak verwendet worden sein, was in den Medien sehr verbreitet war. Wann und wenn überhaupt, wissen wir nicht mehr. Immerhin mussten sich die Deutschen jetzt erklären.

Bildquelle: Unsplash (Christian Wiediger)

Textquelle: Die Zeit, hrsg. verfügen über

Adelmar Fabian

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