Messerattacke-Schriftsteller in Bayern in Psychiatrie in Ausbildung

Deutsche Behörden gaben am Sonntag, den 7. November, bekannt, dass der syrische Schriftsteller-Psychiater durch einen Messerangriff auf einen Zug am Tag zuvor ins Exil gegangen ist, bei dem vier Menschen verletzt wurden, mit Ausnahme der islamischen Linie.

Das erste Expertengutachten des Täters, einem 27-jährigen syrischen politischen Flüchtling, der 2014 ins Land kam, kam zu dem Ergebnis, dass „Wahnhafte und paranoide Schizophrenie“ und eine starke Reduzierung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit, sagte der zuständige Staatsanwalt Nürnberg-Fürth, Gerhard Neuhof, gegenüber Reportern.

Der junge Mann sagte, er fühle sich von der Polizei verfolgt, die ihn beobachten würde und suche nach diesem Weg, um ihn in den Wahnsinn zu treiben, sagten die Staatsanwälte und fügten hinzu, dass er nicht das Ziel einer bestimmten Polizeiaktion gewesen sei. Er wurde bis zur weiteren Vernehmung in Haft gehalten.

Es gibt keine Elemente, die die islamistische Motivation unterstützen

„Keine Elemente deuten auf islamistische Motive hin“, sagte die örtliche Polizeipräsidentin Sabine Nagel.

Die Tat ereignete sich am Samstagmorgen in einem deutschen Hochgeschwindigkeitszug, der zwischen Bayern (Süd) und Hamburg (Nord) verkehrte, mit 208 Passagieren an Bord. Der Angreifer griff plötzlich Passagiere in einem Waggon an und fügte vier Männern im Alter von 26 bis 60 Jahren willkürliche Verletzungen zu, darunter auch Kopfverletzungen.

Mehrere Passagiere versuchten dann, die Syrer aufzuhalten und den Verletzten Erste Hilfe zu leisten, so die Behörden, die ihre Aufwartung machten „Mut der Bürger“. Der Mann wurde schließlich kampflos gefasst. Die Polizei fand bei ihm ein blutiges Messer.

Die Ermittler verfolgen nun die persönliche Reise syrischer Flüchtlinge. Am Tag vor dem Angriff verlor der Mann seinen Job und wurde 2020 wegen Bagatellbetrugs verurteilt.

„Dieser Messerangriff ist schrecklich“, die Reaktion von Innenminister Horst Seehofer. Auch wenn terroristische Spuren ausgeschlossen sind, ereignen sich diese Tatsachen in einem angespannten Kontext in Deutschland, das in den letzten Jahren mehreren dschihadistischen Anschlägen ausgesetzt war.

Im Juni wurde ein 21-jähriger Syrer, der behauptete, Teil der Organisation Islamischer Staat zu sein, zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er im Oktober 2020 in Dresden einen Schwulen erstochen und seinen Kollegen verletzt hatte.

Welt mit AFP

Adelmar Fabian

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