Homeoffice heißt nicht, ständig erreichbar sein

Die moderne Technologie, dank der sie immer online und verfügbar sein kann, hat sich in einigen Unternehmen gegen die Mitarbeiter gewendet. Daher gibt es keine Ausnahmen, wenn Arbeitsangelegenheiten außerhalb der Arbeitszeit behandelt werden. Dies zeigt sich insbesondere bei Mitarbeitern, die von zu Hause aus arbeiten.

Sollten Arbeitnehmer nicht das Recht haben, ihre geschäftlichen E-Mails zu trennen oder ihr Handy während des Urlaubs auszuschalten, ohne negative Konsequenzen für ihren Arbeitgeber zu haben?

„Derzeit gibt es ein Recht auf Ruhe für Arbeitnehmer, das ausdrücklich im Arbeitsgesetzbuch verankert ist. Es gibt jedoch keine gesetzliche Regelung, die das Recht vorsieht, sich von den Arbeitsmedien zu trennen“, sagte Eduarda Hekšová, Direktorin der Verbraucherorganisation dTest.

Du musst die Regeln festlegen

Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat kürzlich einen Bericht über eine Gesetzesinitiative angenommen, in der die Europäische Kommission aufgefordert wird, das Recht der Arbeitnehmer auf Kündigung durch Vorschläge für neue Rechtsvorschriften zu berücksichtigen. Dieses Recht sollte auch in Bezug auf Arbeitnehmer berücksichtigt werden, die ihre Arbeit von zu Hause aus erledigen.

Bei vielen Firmenbesuchen im vergangenen Jahr hat sich bestätigt, dass diese Arbeitsweise für viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen geeignet ist. Es ist daher wahrscheinlich, dass es auch nach dem Ende der Pandemie und dem Ergreifen staatlicher Maßnahmen weit verbreitet sein wird.

„Um die Work-Life-Balance aufrechtzuerhalten, ist es notwendig, Regeln aufzustellen, damit die Mitarbeiter nicht ständig in Alarmbereitschaft sind, damit sie eine Pause von der Arbeit einlegen können und nicht durch ständiges Telefonieren oder Alarmieren dem Bürotelefon Stress ausgesetzt sind eingehende Arbeit.
E-Mail“, sagte Hekšová.

Mitarbeiter, die auch nach Feierabend oder am Wochenende nicht einmal ihre Arbeitstelefone wegen Arbeitsproblemen, Telefonaten oder E-Mails ausschalten, sind keine Ausnahme. Sie werden oft dazu veranlasst, die Angst vor möglichen negativen Konsequenzen seitens des Arbeitgebers zu haben, wenn dies nicht erreicht wird.

Die Arbeit nach Feierabend und der mit dem Mangel an Ruhe verbundene Stress können jedoch zu Müdigkeit, Depressionen und anderen schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen.

„Körperliche und geistige Ruhe sind für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sehr wichtig. Daher kann es sinnvoll sein, die Kommunikationsregeln in der Arbeitsbeziehung festzulegen. Dafür brauchte es letztlich kein neues Gesetz. Wenn Mitarbeiter wissen, wann sie sich auf die Arbeit konzentrieren müssen und wann sie in Ruhe ausruhen können, werden sie effizienter sein“, fügt Hekšová hinzu.

Adelmar Fabian

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