Garbage Wanderer: Deutscher Umweltschützer

Die Geschichte dieses Deutschen lässt sich auf viele Arten erzählen. Die gute Laune von Andreas Noe, der sein Land für die Sonne Lissabons verlassen hat, entspricht seiner Liebe zur Natur.

2020 ging er beispielsweise 832 Kilometer entlang der portugiesischen Küste, um tonnenweise Müll einzusammeln. Jetzt bricht er wieder zu einem neuen Abenteuer auf.

In einer Art Volta a Portugal wird Andreas mehr als dreitausend Kilometer radeln, um auf ein Problem aufmerksam zu machen, das nicht nur unser Land, sondern die ganze Welt betrifft.

„Ich werde ungefähr 40 bis 50 Kilometer radeln und unterwegs Schulen, Gemeinden und allgemeine Gemeindegruppen treffen. Viele Menschen werden mitmachen können, wir laden jeden ein, der mitmachen möchte. Räumen wir auf. Ich fahre, ich putze, aber es geht nicht nur ums Putzen. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu bekommen. Es geht darum zu zeigen, wie viel Müll, wie viel Plastik uns umgibt“, sagte er.

Begleitet wird Andreas auf dieser Reise von einem alten Fahrrad, liebevoll umgebaut und natürlich umweltbewusst.

„Ich versuche immer, etwas anderes zu machen, etwas, das fast unmöglich ist, also dachte ich: Was kann ich tun? Ich bin entlang der portugiesischen Küste gereist, was kann ich nun tun? Ich habe das Brett genommen Surfen? Oh nein, warte. Grüne Mobilität ist etwas, das für ein nachhaltiges Leben und für unsere Welt sehr wichtig ist, warum also nicht versuchen, fast im ganzen Land mit alten und fast nicht existierenden Fahrrädern zu radeln“, erklärt der Deutsche.

unterwegs

Aber sind diese ernsthaften Umweltschützer physisch bereit, diese authentische Portugal-Tour zu überstehen?

„Gute Frage. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, denn meine letzte Radtour war vor ein paar Jahren, also war ich nicht bereit, so lange zu fahren. Es werden zwei Monate, jeden Tag unterwegs, weil wir es sein müssen verrückt, unsere Augen zu öffnen und das ist der Grund, warum meine Füße schmerzen, wenn ich nur daran denke“, antwortete er freundlich.

Auch Andreas wird ein Team haben, das ihn bei dieser großen Herausforderung begleitet.

„Ich hatte einen Kollegen, der mich in einem Van unterstützte, also würde ich auf der Straße schlafen, und er würde auch dafür sorgen, dass ich lokales plastikfreies Essen bekomme. Er wird das Land erkunden und nebenbei zeigen, wie wir nachhaltig unterwegs sein können. Das ist mehr oder weniger unser Alltag“, erklärt Andreas.

Wenn Sie also bis zum 17. Juni zufällig auf diesen jungen Deutschen treffen, wissen Sie, dass Sie möglicherweise auch die Möglichkeit haben, mehr dazu beizutragen, den Lauf unseres Planeten zu verändern.

Anke Krämer

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