Fünfzig ist zu viel. Sieben deutsche Städte werden versuchen, eine 30-km/h-Begrenzung einzuführen

Aachen, Augsburg, Freiburg im Breisgau, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm, sieben deutsche Städte, die sich der „Städteinitiative Tempo 30“ angeschlossen haben und die flächendeckende Einführung der 30-km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung großflächig erproben wollen. Bonn wird sich dem Projekt anschließen.

Im Text dreißig werden überall eingeführt, nur ausgewählte Hauptstraßenabschnitte werden ausgenommen. Ziel war es, Daten darüber zu erhalten, wie sich die Einschränkungen auf die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs auswirken würden, um die Vorteile neu eingeführter Radverkehrsmaßnahmen hervorzuheben, und Städte wollten auch testen, wie sich „Spillover“ von Hauptverkehrsstraßen mit erweiterten Grenzen verhindern lassen. Der Schlüssel dazu sollten klarere Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Wohngebiete sein.

Beyogen auf Deutscher Städtebund (Deutscher Städtetag) zielte dann darauf ab, deutsche Gesetze zu ändern, damit Städte leichter ein allgemeines Tempolimit von 30 Stundenkilometern einführen können, wenn sie es aus sozialen, ökologischen, architektonischen und verkehrstechnischen Gründen für angemessen halten. Diese Beschränkungen können jedoch in Städten und auf Straßen wichtiger Netze gelten.

Die Stadt verteidigt, dass Neuheit nicht auf Autofahrer gerichtet sein sollte, sondern ein Projekt für die Bürger der Stadt ist. Durch die Auferlegung strengerer Grenzwerte wird der Verkehrsfluss nicht verringert, aber die Lebensqualität deutlich verbessert. Sie erwarten eine höhere Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer, weniger Lärm und sauberere Luft. Die Straßen werden wieder zu multifunktionalen Stadträumen.

Der Deutsche Städtebund betonte jedoch, dass es nicht das Ziel sei, dass Deutschland Spanien folgt und dreißig als Tempolimit in den Städten einführt. „Wir wollen, dass Städte selbst Tempolimit-Entscheidungen treffen und verschiedene Modelle ausprobieren können“, sagte Burkhard Jung, Gewerkschaftschef und Leipziger Oberbürgermeister im Namen der SPD. Städte und Gemeinden können seiner Meinung nach am besten entscheiden, welche Geschwindigkeit und wo sie sich wohlfühlen.

Der Spanisch Mai dieses Jahres eine Reduzierung der Geschwindigkeitsbegrenzungen in Städten eingeführt. Dreißig gilt dort generell für alle Ortsstraßen mit einer Fahrspur in jede Richtung. Die Kommunalverwaltungen können diese Grenze auf 50 erhöhen, müssen jedoch entsprechende Verkehrszeichen installieren. Fünfzig blieben auf Straßen mit zwei oder mehr Fahrspuren in jeder Richtung und in Gassen durch Dörfer gültig.

Im Prinzip bedeutet dies, dass die meisten Autobahnen der Stadt in Großstädten wie Barcelona noch in den Fünfzigern sind. Dreißig sind allgemein gültig „in Entwicklung“.

Adelmar Fabian

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