Einzelhandel – Oktober 2021 Kurzy.cz

Die Einzelhandelsumsätze (ohne Kraftfahrzeuge, kalenderbereinigt) stiegen gegenüber dem letzten Oktober um 7,2 %. Im Vergleich zum September dieses Jahres waren sie 1,4 % höher. Der Vorjahresvergleich ist teilweise auf eine niedrigere Basis im letzten Oktober zurückzuführen, als der Einzelhandelsverkauf eingeschränkt wurde (wirksam ab 22. Oktober) und auch die Personenfreizügigkeit eingeschränkt wurde. Im Oktober dieses Jahres wurden keine Maßnahmen für Händler durchgeführt.

Das Verbrauchervertrauen ging im Oktober weiter zurück. Die Befragten erwarteten eine sich weiter verschlechternde gesamtwirtschaftliche Lage und äußerten sich skeptischer gegenüber der eigenen finanziellen Situation. Der Anteil der Verbraucher, die weitere Preiserhöhungen erwarten, ist der höchste in der Geschichte der Umfrage. Das Vertrauen der Händler hingegen ist gestiegen. Die gesamtwirtschaftliche Lage schätzten mehr als gut ein. Auf dem zweiten Seite ihre Erwartungen an die eigene wirtschaftliche Lage verschlechterten sich jedoch in den kommenden Monaten.

Die Verkehrsreduzierung im letzten Jahr zielte vor allem auf Non-Food-Läden ab, so dass die niedrige Basis zum diesjährigen Anstieg beigetragen hat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Absatz von Non-Food-Artikeln zu konstanten Preisen um 11,9 %. Die Einschränkung des Personenverkehrs im vergangenen Jahr zeigte sich in der deutlichen Steigerung des Kraftstoffabsatzes in diesem Jahr, der real um 15,0 % zulegte. Im Oktober gingen die Lebensmittelverkäufe im Jahresvergleich um 1,7 % zurück.

Die Auswirkungen einer niedrigen Base sind in den meisten Non-Food-Branchen zu beobachten. Am stärksten stiegen die Umsätze in den Bekleidungs- und Schuhgeschäften (39,4 %, nicht kalenderbereinigt), bei Kultur-, Sport- und Freizeitartikeln (21,8 %) sowie bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten (15,1 %). Deutlich gestiegen sind im Oktober auch der Verkauf von Haushaltsprodukten (10,2 %), der durch einige Ausnahmen vom letztjährigen Verkaufsverbot abgedeckt war, und der Verkauf von Computer- und Kommunikationsgeräten (9,1 %) in der Nebensaison. Herbst. Wave.more vom letzten Jahr ist bereit für den Online-Verkauf und den Versandhandel. Allein die Internetverkäufe lagen um 3,7% über dem Vorjahreswert, dem niedrigsten Stand seit 2012.

Die Einzelhandelsumsätze in der EU stiegen im Oktober gegenüber dem Vorjahr um 2,3 %. Auch in der EU zeigten die Vorjahresvergleiche im vergangenen Oktober in mehreren Ländern eine niedrigere Vergleichsbasis, was den starken Anstieg der Einzelhandelsumsätze in Slowenien (34,3%), Polen (12,4%) und Estland (11,3%) erklärt %). Gleichzeitig hinkten die Einzelhandelsumsätze in mehreren EU-Ländern im Oktober letzten Jahres hinterher. Der Umsatz ging in Deutschland (-2,8%), Lettland (-2,3%) und Irland (-1,9 %) am stärksten zurück. Auch in Österreich, Dänemark, Finnland und Spanisch. Im Vergleich zum September dieses Jahres stiegen die Einzelhandelsumsätze in der EU um 0,3%. Der Umsatz in Slowenien stieg stark an (13,0 %), und es gab einen deutlichen Anstieg in Portugal (2,3%) und Dänemark (2,2%). Allerdings verzeichneten viele EU-Länder im Oktober eine Stagnation oder einen Rückgang des Einzelhandels – der Einzelhandel in Lettland (-5,4%), Österreich (-2,8 %) oder Estland (-2,6%) ging zurück. Auch von unseren Nachbarn gingen die Einzelhandelsumsätze zurück auf Slowakei (-1,5 %) und in Deutschland (-0,3 %). In Polen stiegen sie dagegen um 1,6 %.

Im Oktober erholte sich die inländische Verbraucherpreisinflation im Jahresvergleich deutlich auf 5,8 %, den höchsten Wert seit Oktober 2008. Diese Beschleunigung war hauptsächlich auf höhere Preise zurückzuführen Wohnbereich und Transport (Kraftstoff und Autos) wirken sich auch steigende Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren aus. Die Preise für Bekleidung und Schuhe sowie Möbel und Haushaltsgeräte stiegen stark an.


Adelmar Fabian

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