Ein möglicher „Energy Crunch“ treibt die Liste an. Wall-Street-Kontrast: die Nasdaq hinunter

(Il Sole 24 Ore Radiocor) – Aussichten auf eine „Energiekrise“, die zu einer Ölpreisrallye führt, und das überraschende Ergebnis des deutschen Votums Europäische Börse, das die erste Sitzung der Woche mit Gewinnen abschloss und die Echos eines möglichen Zahlungsausfalls des chinesischen Riesen Evergrande zerstreute: Gerade Energieunternehmen und Bankaktien standen, gestützt durch ein weltweites Zinserhöhungsszenario, im Mittelpunkt der Ausgaben.

Während Technologieaktien an der Wall Street unter Druck stehen und die künftige geldpolitische Straffung der Fed mit steigenden Staatsanleiherenditen beginnt, sind sie auf dem Alten Kontinent zum Platz von Madrid geworden (Steinbock 35) und Mailand (FTSE-MIB) um die Leitung zu schließen.

Auf globaler Ebene wiegt die potenzielle „Energiekrise“ schwer, nämlich die Quoten zwischen Nachfragewachstum, Produktionskürzungen durch die OPEC und möglichen Schwierigkeiten (beginnend mit der Hurrikansaison im Golf von Mexiko), der aktuellen Inkompetenz der Lieferkette. ist die Produktion so ausgelegt, dass sie den Energiebedarf in einer Phase decken kann, in der Rohöl ein Dreijahreshoch erreicht hat und Erdgas weiter steigt. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Preisprognose für Brent bis Ende des Jahres auf 90 US-Dollar pro Barrel angehoben.

Wall Street in zwei Richtungen: Dow smooth, down Nasdaq

Wall Street im Gegensatz zum Dow Jones, der leicht zulegte (+0,21%) und der S&P 500 und der Nasdaq fielen (-52% bzw. -28%). Nach den jüngsten Turbulenzen soll im dritten Quartal des Jahres eine weitere turbulente Woche zu Ende gehen. Die vergangene Woche war vor allem geprägt von der Krise des ausfallgefährdeten chinesischen Immobilienriesen Evergrande und von der Entscheidung der Federal Reserve, die erwartungsgemäß beschlossen hat, die US-Wirtschaft nicht zu bremsen, sondern eine Blick auf den Beginn der geldpolitischen Straffung, die am Ende des Jahres stattfinden wird. Der September, der historisch schwierigste Monat an der Wall Street, wird wahrscheinlich mit einem Abschwung enden, während das Quartal positiv abschließen wird.

Unterdessen lagen die Bestellungen für langlebige Güter in den Vereinigten Staaten im August (+1,8% gegenüber dem Vormonat) über den Prognosen. Darüber hinaus ging der Produktionsindex für die Region Dallas (Texas) im September gegenüber dem Vormonat zurück, was die Erwartungen der Experten enttäuschte.

Adelmar Fabian

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