Deutschland, Laschet ist der neue Vorsitzende der CDU. Kontinuität mit Merkel gewinnt

Armin Laschet ist der neue Bundespräsident der CDU in Deutschland. Laschet gewann die Abstimmung gegen Friedrich Merz mit 521 zu 466 Stimmen. Der neue CDU-Präsident dankte ihm für sein Vertrauen: „Ich bin mir der Verantwortung bewusst – sagte er – ich werde dafür sorgen, dass auch bei Bundestagswahlen die Union entscheiden kann die Kanzlerin“, sagte er. Angela Merkel wird die Kanzlerin nach den Wahlen im September verlassen.

Ein dritter Kandidat, Norbert Röttgen, Präsident des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, schied im ersten Wahlgang aus und schickte Laschet und Merz zur Wahl.

Von den drei Kandidaten gilt Laschet als der Angela Merkel am nächsten, mit einer zentristischen politischen Linie, die die Kontinuität mit der Kanzlerin sicherstellt.

Laschet ist seit 2017 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, dem mit 18 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands, und hat als einziger Regierungserfahrung. Und dies, neben ihrer gemäßigten und offenen Merkelianerin, gab ihr eine zusätzliche Waffe, um die Zustimmung der Parteidelegierten zu gewinnen.

„Das Deutschland, das ich mir vorgestellt habe, war das europäische Deutschland – sagte ein 59-jähriger CDU-Abgeordneter vor Delegierten – Wir müssen uns integrieren können, um die Menschen zusammenzuhalten.“ Die Botschaft ist überzeugend und entspricht voll und ganz der Aussage von Angela Merkel in den letzten Jahren. Die Rechte der Afd, der in den letzten Jahren an Unterstützung gewonnenen EU-skeptischen und einwanderungsfeindlichen Partei, sind damit nicht geöffnet.

Adelmar Fabian

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