Deutsche Rechte wählt Armin Laschet als Kandidaten für Angela Merkel

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Nach Tagen der internen Konfrontation unterstützte Deutschlands extreme Rechte am Dienstag die Kandidatur von Mittelfeldspieler Armin Laschet bei den Wahlen im September, um Angela Merkel zu ersetzen.

Der deutsche Mittelfeldspieler Armin Laschet ist offiziell ein rechtsgerichteter Kandidat für die Nachfolge von Angela Merkel. Nach mehreren Tagen Anspannung erklärte sich sein Rivale Markus Söder aus Bayern am Dienstag, 20. April, in einer Pressekonferenz zur Niederlage bereit und zog sich aus dem Rennen zurück.

„Dada geworfen, Armin Laschet wird Kandidat für die Konservative Union“, bestehend aus den beiden Kanzlerparteien CDU und CSU in Bayern, sagte Markus Söder und versprach, ihn „ohne Hass und mit voller Kraft“ in der Legislaturperiode vom 26. September zu unterstützen.

Armin Laschet, 60, seit Januar Präsident der Christlich Demokratischen Union (CDU), hat nach einer mehr als sechsstündigen Abendsitzung am Montagabend die Mehrheit des Parteivorstands gewonnen. Er wird die Hoffnungen der Konservativen zu den Nationalratswahlen am 26. September tragen, die angesichts der – wenn auch rückläufigen – Meinungsumfragen nach wie vor gute Chancen haben, die Kanzlerin zu gewinnen, da sie die wichtigste politische Formation des Landes bleiben.

Damit sieht sie sich in einer guten Position, um Angela Merkel zu ersetzen, die nach 16 Jahren als Vorstandsvorsitzende nach den Parlamentswahlen am 26. September zurücktreten wird. Letzterer schickte ihm auch „herzliche Glückwünsche“.

Glaubwürdigkeit auf Halbmast

Dafür musste Armin Laschet aber seine Popularität auf Halbmast anheben. Im jüngsten Dimap-Barometer von Infratest vom Freitag hielten ihn nur 15 % der Befragten für einen guten Kanzlerkandidaten, da Markus Söder eine positive Meinung von 44 % erhielt.

Letzterer erlangte im Land immense Popularität, indem er während der Pandemie das Image eines entschlossenen Krisenmanagers prägte, während Armin Laschet mehrere Fehler machte, die seine Glaubwürdigkeit untergruben.

Im März 2020 plädierte er dafür, keine zu strengen Maßnahmen zu ergreifen, bevor er angesichts der Einrichtung eines Kontaminationsnests auf seinem Territorium plötzlich seine Meinung änderte. Das Gesicht reproduzierte er identisch, als Deutschland ein Jahr später in die dritte Pandemiewelle eintrat.

Obwohl er nicht beteiligt war, musste er sich auch gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft im Zusammenhang mit der Maskenordnung seiner Kommunalverwaltung wehren. Sein Sohn Johannes, bekannt als „Joe“, ein Mode-Influencer, bewarb die Marke kürzlich auf seinem Blog.

Mit AFP

Adelmar Fabian

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