Deutsch. Aktivisten wollen Migranten von der polnisch-weißrussischen Grenze holen

Wie die Expeditionsorganisatoren der Organisation Seebruecke und LeaveNoOneBehind mitteilten, werden Hilfsgüter wie warme Winterstiefel, Socken, Rettungsdecken und Stirnlampen nach Polen geschickt.

Die „Welt“ warnt, „zunächst planten die Aktivisten, auf dem Rückweg Migranten von Polen nach Deutschland zu transportieren. Dies war jedoch nur nach einer Einreisezusage des Bundesinnenministeriums möglich“, teilte die Seebrücke-Initiative mit Antwort ist noch eingegangen.“

Aktivisten sagen, sie hätten den Behörden eine Frist bis Dienstagnachmittag gesetzt. „Wir erwarten ein Annahmeversprechen“, die Lage in den Grenzgebieten sei „eine Katastrophe“, hieß es.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte am Freitag in Reaktion auf eine dpa-Untersuchung, „unbefugte Beförderung und mögliche unbefugte Einreise“ könnten strafrechtliche Konsequenzen haben. Zudem seien Aufnahmeprogramme für Menschen aus Weißrussland nicht berücksichtigt, schrieb die Tageszeitung.

Alyaksandr Lukaschenka hatte im Frühjahr als Reaktion auf die EU-Sanktionen angekündigt, keine Migranten mehr inhaftieren zu wollen, die auf dem Weg in die Europäische Union sind. Die Europäische Union wirft ihr vor, Menschen aus Krisengebieten zu schmuggeln. Polen, Litauen und Lettland stärken ihre EU-Außengrenzen zu Weißrussland. Die meisten Menschen, die über Weißrussland und Polen illegal nach Deutschland einreisen, kommen aus dem Irak, Syrien, Afghanistan und dem Iran.

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Adelmar Fabian

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