DAY ON THE MARKETS: In Europa, an der Börse, fällt der Großteil des Index nach dem stärksten Rückgang seit 2 Wochen

An den westeuropäischen Aktienmärkten fallen die Indizes normalerweise während der Freitagssitzung, nach dem stärksten Rückgang der Frühindikatoren seit 2 Wochen. Anleger erwarten im Dezember Daten vom US-Arbeitsmarkt, die weitere Hinweise auf das Tempo der geldpolitischen Straffung in den USA geben könnten. Die Rentabilität von UST liegt bei 1,73 Prozent. Rohöl ist teurer, Goldpreise stabil, informieren Broker.

Der Referenzindex Stoxx Europe 600 fiel um 0,3 Prozent, nachdem er am Donnerstag um 1,3 Prozent gefallen war.

Der Sektor der Chemieunternehmen entwickelt sich unterdurchschnittlich. Die Tarife im Bergbausektor sind besser – nach steigenden Industriemetallpreisen.

Der europäische Chiphersteller STMicroelectronics NV legte nach der Veröffentlichung der Finanzdaten für das vierte Quartal zu, die über den Marktbewertungen lagen.

Die Aktienmärkte in Europa erlebten diese Woche eine starke Volatilität, wobei die wichtigsten Benchmarks am Donnerstag fielen und die Verluste vom Freitag noch verschärften, nachdem sie zuvor 3 aufeinander folgende Handelszeiten auf Rekordniveau erreicht hatten.

Die Anleger sind besorgt über die zunehmend restriktive Haltung der US-Notenbank zur Straffung der Geldpolitik in den USA.

Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung im Dezember hat an den Finanzmärkten für Aufsehen gesorgt und Anleger fragen sich nun, wie sie Vermögenswerte in einem Umfeld von Zinserhöhungen bewerten sollen.

Anleger erwarten im Dezember US-Arbeitsmarktdaten am späten Nachmittag, die auch weitere Hinweise auf die zukünftige Politik der Fed geben könnten.

Die globale Gesundheitskrise im Zusammenhang mit der schnellen Ausbreitung des Omikron-Coronavirus hat den Standpunkt der Marktteilnehmer nicht verlassen.

Österreich reagierte mit neuen Einschränkungen auf den schnellen Einsatz der Omikron-Variante. FFP2-Maskenpflicht werde auch draußen gelten, an Orten, an denen ein Zwei-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann, kündigte Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag in Wien an.

In Italien kam es letzte Woche zu einer „Explosion“ neuer Fälle von Coronavirus-Infektionen; ihre Zahl sei gegenüber den sieben Tagen zuvor um mehr als 150 Prozent gestiegen, teilte die medizinische Stiftung Gimbe am Donnerstag in einem Bericht mit. 810.000 Infektionen wurden registriert.

Die deutschen Behörden sind bereit, die Zugangsbeschränkungen zu Restaurants und Cafés zu verschärfen, um die neue Variante des sich schnell ausbreitenden Coronavirus zu kontrollieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte am Donnerstag mit, dass letzte Woche ein Rekord von 9,5 Millionen Coronavirus-Infektionen registriert wurde, ein Plus von 71 %. mehr als in den vorangegangenen sieben Tagen, die die von den Vereinten Nationen benannte Organisation als „Tsunami“ bezeichnete.

Auf dem Devisenmarkt wird der Euro mit 1,1304 USD bewertet. Der japanische Yen notierte bei 115,93 USD für 1 USD. Das britische Pfund notierte bei 1,3541 US-Dollar.

Die 10-Jahres-Rentabilität von UST beträgt 1,73 Prozent.

Ein Barrel WTI-Rohöl an der NYMEX in New York kostete 79,78 US-Dollar, ein Plus von 0,40 Prozent.

Brent auf ICE Futures Europe in London war 82,31 USD pro Barrel wert, ein Plus von 0,39 Prozent.

Gold lag stabil bei 1.791,00 USD pro Unze.

Aktienindizes in Europa – stündlich. 09.40

Index Region Wert (Punkte) 1D (%) 1W (%) 1 Million (%) 1 Jahr (%) JAHRESVERLAUF (%)
Euro Stoxx 50 Eurozone 4305,65 -0,44 0,17 0.69 18.86 0,17
DAX Deutsch 15943.16 -0,68 0,37 0,82 14.14 0,37
FTSE 100 Großbritannien 7433.22 -0,23 0,41 1,27 8.40 0,66
CAC 40 Frankreich 7219,50 -0,42 0,93 2.18 27,33 0,93
Steinbock 35 Spanisch 8738,40 -0,59 0,28 2.09 4.20 0,28
FTSE-MIB Italien 27669,94 0,05 1,18 1,96 21.65 1,18

(PAP-Geschäft)

aj/ als/

Eckehard Beitel

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