Deutschland schränkt den Zugang zu so vielen Restaurants, Bars und Cafés wie möglich ein

Bundeskanzler Scholz, bei der Ankunft auf der Pressekonferenz. / EFE

Auch Bundeskanzler Scholz kündigt Quarantäne-Erleichterungen an

Die Bundesregierung und die Exekutiven der 16 Bundesländer haben sich an diesem Freitag darauf verständigt, den Zugang zu Restaurants, Bars und Cafeterien aufgrund einer Zunahme von Coronavirus-Infektionen aufgrund der Verbreitung der Omicron-Variante bundesweit so weit wie möglich einzuschränken. „Wir können für das Gesundheitssystem keinen Alarm auslösen“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Ende eines Treffens mit den Ministerpräsidenten der Kommunalpolitik. Obwohl die aktuelle Coronavirus-Inzidenz in Deutschland mit mehr als 300 Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche viel niedriger ist als in anderen europäischen Ländern, warnte Scholz, dass „in den kommenden Tagen und Wochen wir Zahlen sehen werden, die viel höher sind als sie hätten sein können“. . vorerst anerkannt ».

Der Regierungschef wies darauf hin, dass unabhängig vom Vorkommen des Virus in verschiedenen Regionen für den Eintritt in einen gastronomischen Betrieb ab sofort ein Impfausweis bzw Ergebnis. aus dem Schnelltest des Tages, sowie die dazugehörige Personaldokumentation. Nur wer nachweislich die Sodaimpfung oder eine dritte Dosis erhalten hatte, wurde von der Testvorstellung ausgeschlossen. Personen ohne Zertifikat ist es strengstens untersagt, diese Art von Ort zu betreten. Bis vor kurzem reichte eine Bescheinigung über eine Doppelimpfung oder eine bestätigte Infektion, um Zugang zu Bars und Restaurants zu erhalten. Die Verantwortlichen der Gastronomiebetriebe in Deutschland kontrollieren diese Dokumentation und das Kundenpersonal sorgfältig.

Die zentralen und regionalen Chefs einigten sich zudem auf Lockerungen der Quarantäneregeln, die bisher je nach Virusvariante, Impfrate oder Eindämmung der Krankheit bis zu 14 Tage diktierten. Bei der omicron-Variante gibt es bisher keine Ausnahmen für Ungeimpfte. Bei dem Treffen wurde jedoch beschlossen, dass Personen, die den Auffrischimpfstoff ab sofort erhalten hatten, aus jeder Quarantäne entlassen würden, wenn bei ihnen Kontakt mit einer infizierten Person vermutet wurde. Für andere endet die Quarantäne oder Isolation nun nach 10 Tagen. Infizierte können die Quarantäne auch aussetzen, wenn der PCR-Test nach sieben Tagen negativ ausfällt. Außerdem soll der Betrieb kritischer Infrastrukturen wie dem Gesundheitssystem, der Feuerwehr oder der Polizei sichergestellt werden. „Die Quarantäne bleibt ein wichtiges Instrument gegen diese Krankheit“, sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst.

Impfung

„Wer nicht geimpft ist, bedroht sein eigenes Leben“, sagte Olaf Scholz auch in einem neuen Aufruf, um Deutsche zu motivieren, die sich aus verschiedenen Gründen weiterhin gegen Impfungen verweigern. „Lassen Sie sich impfen, geben Sie Auffrischimpfstoffe“, wiederholte die Bundeskanzlerin und kommentierte, die erste Dosis biete bereits Schutz vor Krankheiten. „Wer die Möglichkeit hat, sollte nicht gehen, sondern sich impfen lassen“, sagte der Sozialdemokrat.

Senta Esser

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