Bald das „Silicon Valley Europas“ im Osten Deutschlands?

An diesem Dienstag, 22. März, herrscht in Grünheide Stimmung „Erinnert an Berghain“. Zur Einweihung von Teslas Gigafactory – der ersten europäischen Elektroauto-Fabrik der Marke Elon Musk – schallte die Musik fast so laut wie im berühmten Berliner Nachtclub, der 35 Kilometer entfernt liegt. Sag das Spiegel.

Amerikas neuer Tech-Magnat versuchte sich sogar an einem kleinen Tänzchen, in Anwesenheit von Bundeskanzler Olaf Scholz und dem Applaus der Anwesenden „Ein wichtiger Festakt für die deutsche Wirtschaftsgeschichte“.

Es muss gesagt werden, dass wir in Grünheide guten Grund haben, die Nachricht zu feiern, sorgen täglich konservativ Tote Welt. Teslas Niederlassung in dieser Stadt mit ungefähr 9.000 Einwohnern ist „ein glanzvoller Hoffnungsschimmer, zu einer Zeit, als Deutschland und Europa ihn dringend brauchten Erfolgsgeschichten„.

Die in kurzer Zeit errichtete Anlage wird schließlich 12.000 Arbeitsplätze in der Branche – nämlich Elektroautos – schaffen, die die Bundesregierung für aussichtsreich hält. „Was wir heute können, wird uns in zehn oder zwanzig Jahren keinen Wohlstand bringen, sagte Olaf Scholz bei der Einweihung. Es ist die Elektromobilität, die die Arbeitsplätze der Zukunft schafft.“

Ehemalige „Niemandslandwirtschaft“

Rafael Frei

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