Angela Merkel erneuert ihre Unterstützung für Armin Laschet

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Knapp drei Wochen vor der Wahl unterstützt Bundeskanzlerin Angela Merkel den in großen Schwierigkeiten befindlichen konservativen Kandidaten Armin Laschet erneut.

Die letzte Sitzung des Deutschen Bundestages am Dienstag, 7. September, wurde zu einer lebhaften Wahldebatte. Vor dem Bundestag, für ihre letzte Rede in dieser Versammlung vor der Wahl am 26. September, hat Angela Merkel ihr Handeln positiv bewertet, berichtet unser Korrespondent in Berlin, Pascal Thibaut. Auch Kanzler griff ihn frontal an Vizekanzler Olaf Scholz. Er kritisierte den in Umfragen führenden sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten dafür, dass er eine linke Koalition mit der Linkspartei, dem entfernten Erben der DDR, nicht ausschloss.

Auswahl „ Stabilität, Zuverlässigkeit »

Angela Merkel hat auch öffentlich dazu aufgerufen, für den Kandidaten ihrer Partei zu stimmen Armin Laschet die an der Debatte teilgenommen haben. „ Diese Wahl ist außergewöhnlich. betonte er. Nicht nur, weil erstmals seit 1949 ein Regierungschef nicht mehr selbst vertreten war. Es ist auch eine wichtige Wahl, die eine entscheidende Wahl in einer sehr schwierigen Zeit impliziert. Es spielt keine Rolle, wer dieses Land regiert. Die Wähler haben innerhalb von Tagen die Wahl. Entweder wählen sie eine Koalition aus Sozialdemokraten und Grünen, die von der linken Partei Die Linke unterstützt wird. Entweder entscheiden sie sich für eine Regierung von Christdemokraten und Armin Laschet, Garant für Stabilität, Verlässlichkeit und Mäßigung. und das braucht Deutschland. »

Konservative Kandidaten sind in schlechter Verfassung

Nach einem langen Rückzug aus dem Wahlkampf hat der Bundeskanzler, der sich nach 16-jähriger Regierungsführung auf den Ausstieg aus der Politik vorbereitet, in den vergangenen Wochen angesichts desaströsen Umfragewertes für die CDU seine Strategie geändert. Er hatte am Sonntag bei einem Besuch im Hochwassergebiet für den unbeliebten Armin Laschet plädiert. Er reiste in den letzten Wochen auch verstärkt an seine Seite und attackierte die SPD, was in diesem Wahlkampf überraschend war, da den Sozialdemokraten rund 27 Prozent der Stimmen zugeschrieben wurden.

CDU und CSU, die 2017 noch 32,9% der Stimmen erhalten hatten, fielen im Sommer in den Umfragen weiter zurück, insbesondere belastet durch das wahrgenommene schlechte Management der Flutkatastrophe Mitte Juli. Das Unionslager registriert derzeit nur etwa 20 % der Wahlabsichten.

Adelmar Fabian

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