Willow landete in Sparta, der Anstoß war eine Niederlage bei Pilsen. Der Verein erwägt einen Trainer aus Deutschland

Pavel Vrba landete auf der Sparta-Bank. Reservetrainer Michal Horňák wird die Mannschaft für den Rest der Saison führen. Eine Option, die den ehemaligen Trainer ersetzen könnte, ist laut Akuálně.cz Heiko Herrlich aus Deutschland, der zuvor bei Borussia Dortmund oder Leverkusen gearbeitet hat.

Pavel Vrba wurde einen Tag nach einer demütigenden 0:3-Niederlage in Pilsen von der Position des Sparta-Trainers entfernt. Dies beschloss der Vorstand des Prager Klubs in seiner Sitzung am Montag im Zusammenhang mit den schwachen Ergebnissen der A-Mannschaft in der letzten Spielzeit.

Vrba kam im Februar letzten Jahres zu Letná, als er Václav Kotal ersetzte und den illustren Verein in dieser Saison auf den vorletzten Platz führte. In der aktuellen kämpft man um den Einzug in die Schlussgruppe der Europa League und weiter in die Spring Elimination Phase der neuen European Conference League. Er führte die Prager auch ins heimische Pokalfinale, doch das Duell auf dem Slovácko-Platz wurde wegen ungeeignetem Gelände auf den 18. Mai verschoben.

Beim Titelgewinn erreichte er das Tor nicht in Offensivform, Sparta würde dort Dritter werden und Plzeňs Führungsduo Slavia hinter sich lassen.

Der 58-jährige Vrba schlug symbolisch die Mannschaft, die er in der Vergangenheit zweimal trainierte und mit der er dreimal die Meisterschaft gewann. Im Januar verlängerte er seinen Vertrag bei Sparta um ein weiteres Jahr bis Sommer 2023. Zusammen mit Vrba verließen Assistent Zdeněk Bečka und Torwarttrainer Martin Ticháček die Mannschaft. Auf der anderen Seite blieben Assistent Luboš Loučka und Torwarttrainer Michal Pit. Trainer der Zweitliga-B-Mannschaft war am Ende der Saison Petr Janoušek.

Astor Kraus

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