Wie verbreitet ist Kryptowährung in Deutschland?

Es gibt immer mehr Kryptowährungen und normale Leute fühlen sich viel mehr von ihnen angezogen. Sie haben sich als Zahlungsmittel oder andere Zweckanlagen etabliert. Wie steht es um ihre aktuelle Bedeutung für die deutsche Bevölkerung? Eine Studie von Psyma ist davon fasziniert. Im Frühjahr fragte Bitkom nach dem Ruf der Kryptowährung bei Managern.

Im Mittelpunkt der Psyma-Studie stehen zwei Fragen – was ist das Bewusstsein für Kryptowährungen in der Bevölkerung und was passiert mit Kryptowährungen in der deutschen Bevölkerung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass auch die deutschen Börsen zunehmend auf diese Währung setzen. Es wird in Zukunft erstmals den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum anbieten. Die Online-Befragung wurde im Mai und Juni an einer repräsentativen Stichprobe von 1.251 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren in Deutschland durchgeführt.

Geschlecht, Alter und Einkommen sind wichtig

Eine Studie von Psyma zeigt, dass 9% aller Befragten bereits Kryptowährung besitzen und weitere 66% der Befragten mindestens Kryptowährungen kennen. Im Gegensatz dazu gab ein Viertel der Befragten an, keine Kenntnisse über Kryptowährungen zu haben. Dabei lässt sich ein signifikanter Zusammenhang mit Geschlecht, Alter und Einkommen der Befragten nachweisen. Kryptowährungen sind bei Männern viel häufiger als bei Frauen. Je jünger der Befragte und je höher das Einkommen, desto höher ist der Anteil der Personen, die eine virtuelle Währung besitzen.

In der Gruppe mit hohem Einkommen besitzt beispielsweise fast ein Fünftel der Befragten (19%) bereits Kryptowährung. In der Altersgruppe über 61 Jahre gaben 100 % der Befragten an, keine Kryptowährung zu besitzen, obwohl gleichzeitig 73 % wissen, wovon sie sprechen. Männer besitzen Kryptowährung mit 13% der Stimmen in der Umfrage, während Frauen nur 4% besitzen. Generell geben auch Frauen in fast einem Drittel der Fälle (32 %) zu, keine Ahnung von Kryptowährungen zu haben.

Und was sagt die deutsche Wirtschaft zu Kryptowährungen?

Die deutsche Wirtschaft ist bei Kryptowährungen gespalten. Etwa die Hälfte der Unternehmen sieht darin nur etwas für Spekulanten (54 %) oder zu komplizierte Probleme (53 %). Weitere 46 % glauben sogar, dass dies ein Gebiet für die kriminelle Unterwelt und für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung ist. Etwa jedes dritte Unternehmen in Deutschland (37%) rechnet damit, dass der Wert von Kryptowährungen in den kommenden Jahren deutlich sinken wird. Der gleiche Anteil (39 %) hält Kryptowährungen hingegen für geeignet als langfristige Anlage.

Überraschend ist der Schluss, dass verantwortungsbewusste Manager in Banken und anderen Finanzinstituten Kryptowährungen deutlich positiver akzeptieren als die allgemeine Wirtschaft im Allgemeinen. In ihrem Ranking betrachten nur 46% Kryptowährungen als Spekulantenobjekt, während 62% sie als sichere Alternative zu langfristigen Kapitaleinlagen sehen. Lediglich jeder vierte Befragte bei Finanzinstituten rechnet in den kommenden Jahren mit deutlichen Preisrückgängen (28%). Und nur 3 von 10 befragten Finanziers (31 %) sehen Kryptowährung als Raum für kriminelle Aktivitäten, während fast die Hälfte (46 %) Kryptowährung als alternative Investition und digitales Gold sieht.

Zu den inhomogenen Ergebnissen kam im Frühjahr eine vom Wirtschaftsverband Bitkom in Deutschland durchgeführte Befragung von 652 Digitaltechnik-Verantwortlichen in Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten.

Quelle:

www.marktmeinungmensch.at/news/wie-bekannt-sind-kryptowaehrungen-und-wie-verbreit/


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Adelmar Fabian

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