Was ist, wenn Audi McLaren kauft und Porsche Motoren an Red Bull Racing liefert?

Der Vorschlag, dass der Volkswagen-Konzern in die streng geheime F1-Arena eintreten würde, gibt es seit mehr als einem Jahrzehnt. Aber die Glaubwürdigkeit und Häufigkeit dieser Gerüchte haben in den letzten Monaten zugenommen. McLaren und Red Bull können es gut gebrauchen.

In F1 bewegt sich alles! Audi wurde gebeten, das McLaren F1-Team zu übernehmen. Einige Berichte sagen sogar, dass der Deal abgeschlossen ist. McLaren bestritt damals, dass sich seine Eigentümerstruktur geändert habe, fügte jedoch hinzu, dass das Unternehmen ständig in Gesprächen mit „relevanten Partnern und Lieferanten, einschließlich anderer Autohersteller“ sei. Unsere Kollegen vom Car Magazine sagen jetzt, der Deal sei „fast abgeschlossen“.

Neben dem Einstieg von Audi in die Formel 1 durch die Übernahme von McLaren bereitet Porsche angeblich einen Partnerschaftsvertrag mit dem Formel-1-Team Red Bull vor. Der Artikel schlug sogar das erstaunlichste Szenario vor: Die beiden Teams Audi/Mclaren und Porsche/Red Bull würden dann gegen Ferrari und Mercedes antreten.

Andere Teams, die als „Fallback“-Lösung antreten, sind Williams für Audi und Alpha Tauri oder Haas für Porsche. Audi und Porsche haben bereits mehrfach ihr Interesse an der Formel 1 bekundet. Die Attraktivität der deutschen Marke für die Formel 1 wird durch die Entwicklung des Sports in Richtung einer nachhaltigen Kraftstoffversorgung und Vereinfachung des Antriebsstrangs befeuert, die ein weiterer wichtiger Aspekt der Zukunft des deutschen Giganten in der Königsklasse sein werden.

Bezüglich McLaren deuteten einige frühere Informationen darauf hin, dass der Straßenbereich mit einer Übernahme durch BMW dem bayerischen Weg folgen würde. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Car Magazine deutet jedoch darauf hin, dass dieser Hinweis trotz eines Treffens mit McLarens Hauptaktionär, der Mumtalakat Holding Company, in Betracht gezogen wird.

Geld ist König?

Mumtalakat wollte den defizitären Autobauer unbedingt loswerden. Trotz eines positiven Starts in das Jahr 2021, bei dem das Unternehmen im ersten Halbjahr den Umsatz vervierfachte, befindet sich McLaren in einer schwierigen finanziellen Situation. Der Umsatz ging um 64 % zurück und Maßnahmen, um das Unternehmen über Wasser zu halten, umfassten 830 Entlassungen, Verkäufe und Anmietungen des Hauptsitzes sowie die Ausgabe einer neuen Maßnahme in Höhe von 550 Millionen Pfund (680 Millionen Euro).

Wenn Audi für eine Milliarde Pfund (1,2 Milliarden Euro) den gesamten Konzern übernimmt, zu dem auch die Straßen- und Formel-1-Divisionen gehören, könnte dies möglicherweise eine beträchtliche Allianz zwischen Lamborghini, McLaren, Porsche, Rimac und Bugatti schaffen. Das Synergiepotenzial ist groß… Aber das ist vorerst reine Spekulation.

Reinhilde Otto

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