Wann wird die Europäische Kommission konkret gegen Flüchtlinge vorgehen? Appell der Leiter des Innenministeriums Polens und Deutschlands






© pixabay.com/dimitrisvetsikas1969


Ein sicheres Transportsystem für Flüchtlinge aus der Ukraine in andere EU-Staaten zu schaffen und die Möglichkeit der Finanzierung der Aufnahmekosten zu gewährleisten – unter anderem forderten die Chefs des polnischen und des deutschen Innenministeriums die Europäische Kommission auf, diese Schritte zu unternehmen. Der gemeinsame Brief zeigt, dass die aktuelle Situation eine außergewöhnliche Lösung erfordert.

Laut dem stellvertretenden Leiter des Ministeriums für Inneres und Verwaltung, Bartosz Grodecki, ist der Appell der Innenminister Polens und Deutschlands an die Europäische Kommission „in Bezug auf die Schaffung eines sicheren und speziellen Transportsystems für Flüchtlinge aus der Ukraine in andere Mitglieder. Gewerkschaften und die Vorbereitung spezieller und kostengünstiger Methoden der Aufnahmefinanzierung werden von den europäisch am stärksten belasteten Ländern der Europäischen Union weitgehend herausgegeben.

In einem gemeinsamen Schreiben an die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Margaritis Schinas, und die Kommissarin für Innere Angelegenheiten der Europäischen Kommission, Ylva Johansson, den Leiter des Innen- und Verwaltungsministeriums, Mariusz Kamiński, und den Leiter des Ministeriums für Bundesinnenministerin Nancy Faeser betonte die Notwendigkeit einer sofortigen finanziellen Unterstützung. Das zeigen sie auch Der Finanzbedarf wird bereits in Milliarden Euro berechnet.

„Deshalb bitten wir die KPU um Übernahme Schnelles Handeln benutzerfreundliche und flexible Finanzierungsmöglichkeiten anzubieten, deckt mindestens einen Teil der Ausgaben der Mitgliedstaaten ab, die unter anderem für die Bereitstellung von Unterkünften, Sozialhilfe, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung verwendet werden“

– schrieben die Minister in dem Brief.

„Die Unterstützung könnte in Form einer pauschalen Finanzierung von beispielsweise 1.000 EUR für Empfänger von vorübergehender Deckung in den Mitgliedstaaten innerhalb der ersten sechs Monate nach Inkrafttreten der Entscheidung erfolgen, danach können wir das Instrument evaluieren.“ – Sie haben sich Notizen gemacht.

Darauf wiesen die Chefs des polnischen und des deutschen Innenministeriums hin „Im Laufe der Jahre wurden ähnliche Instrumente eingesetzt, zum Beispiel in Bezug auf Resettlement, als Teil der EU-Solidarität in unserem gemeinsamen Asylsystem.“

„Die geschätzten Kosten im polnischen Staatshaushalt in dieser ersten Periode belaufen sich bereits auf mindestens 2.200 Millionen Euro. Wir glauben, dass es an der Zeit ist, echte europäische Unterstützung nicht nur für und zwischen den Mitgliedstaaten, sondern auch für die Ukraine und ihre Bürger zu zeigen.“

– geschrieben.

Historischer Deal

Daran erinnerten die Chefs des polnischen und des deutschen Innenministeriums Der Rat hat einen Durchführungsbeschluss angenommen „setzt das Vorhandensein eines Massenzustroms von Vertriebenen aus der Ukraine im Sinne von Artikel 5 der Richtlinie 2001/55/​EG voraus, was zur Folge hat, dass in allen Mitgliedstaaten vorübergehender Schutz eingeführt wird“.

„Die Vereinbarung, erstmals einen vorübergehenden Schutz in der EU einzuführen, ist historisch. Dieses Instrument ist vielleicht nicht ideal, aber es bleibt das am besten geeignete Instrument, um mit einer solchen Situation umzugehen, und seine vollständige Umsetzung ermöglicht es der EU und ihren Mitgliedstaaten, bei diesem außergewöhnlichen Unterfangen zusammenzuarbeiten.“

– geschrieben.

Hinzugefügt, dass diese Entscheidung „unterstützt das gemeinsame Engagement aller Mitgliedstaaten, zur Bekämpfung dieses Problems beizutragen, indem sie Menschen in Not aufnehmen.“

„Die von der Entscheidung betroffenen Personen haben das Recht, zu ihrem gewählten Ziel innerhalb der Europäischen Union zu reisen, während die EU-weite Koordinierung, pragmatische Vorkehrungen für den Transport von Flüchtlingen aus der Ukraine an ihr Ziel und die Vorausplanung von Aufnahmemöglichkeiten in allen Ländern getroffen werden. Mitglieder sind der Schlüssel. Die Wichtigkeit.“

– es wurde markiert und hinzugefügt „historische Entscheidungen (…) erfordern historische Anstrengungen aller Mitgliedstaaten“.

„Mehr als 3,5 Millionen Vertriebene sind in die Europäische Union eingetreten. Für die meisten von ihnen ist Polen das erste EU-Land, in das sie gehen, und die meisten von ihnen haben den Wunsch geäußert, zu bleiben.. Die Zahl der Menschen, die die polnisch-ukrainische Grenze überschritten haben, liegt jetzt bei etwa 2 Millionen und wächst täglich. Gleichzeitig haben Polen und Deutschland auf der Grundlage einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern ein effizientes Verbindungsnetz geschaffen, das Weiterreisen für alle ermöglicht, die es fortsetzen möchten „- lesen.

»Klicken Sie und sehen Sie sich die Kommentare unter dem Artikel oder den Kommentaren auf niezalezna.pl an

Eckehard Beitel

"Unverschämter Zombie-Liebhaber. Freiberuflicher Social-Media-Experte. Böser Organisator. Unheilbarer Autor. Hardcore-Kaffeeliebhaber."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.