Vorgehen gegen tvN. Morawiecki ähnelt dem Beispiel aus Deutschland und er hat nicht recht

  • – Vor einiger Zeit, nicht wenigen, sondern vor mehr als einem Dutzend Jahren wurde eine der Berliner Zeitungen, vielleicht die „Berliner Zeitung“, von amerikanischen Konzernen übernommen. Und Deutschland verhindert das, sagt Ministerpräsident
  • Tatsächlich wurde die „Berliner Zeitung“ zusammen mit anderen Titeln im Jahr 2005 an einen anglo-amerikanischen Fonds verkauft
  • 2009 fanden Zeitungen aufgrund finanzieller Probleme des Vorbesitzers zurück zum deutschen Unternehmen
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Der Premierminister wurde heute nach der Reaktion der Vereinigten Staaten auf die Bemühungen um die Einführung von Gesetzen gefragt, die TVN treffen würden. Eigentümer ist das amerikanische Unternehmen Discovery, ein neues Gesetz zwingt das Unternehmen, eine Mehrheitsbeteiligung an der Station zu verkaufen.

Der Premierminister stellte fest, dass „das Gesetz heute existiert, aber es scheint eine Lücke darin zu geben“. – Ich denke, jedes ernsthafte Land hat das Recht, die Lücke zu schließen und seine Vorschriften zu verbessern – fügte er hinzu.

– Und habe ich keine Angst vor Aussagen von der anderen Seite? Natürlich wollen wir die besten Beziehungen, aber wir sind ein souveränes Land und werden Entscheidungen im besten Interesse des polnischen Staates treffen. Wir werden den Dialog nicht zögern, aber vor allem werden wir diese Lösung verteidigen, die Lösung, wie sie beispielsweise in Frankreich oder Österreich verwendet wird – so Morawiecki weiter.

Er fügte hinzu, dass er sich an die Geschichte erinnere, „vielleicht ohne direkten Bezug“, aber für diejenigen, die sich für das Thema interessieren – wie er urteilte – „wäre sie am relevantesten und angemessensten“. – Nun, vor einiger Zeit, vor nicht ganz, aber vor mehr als einem Dutzend Jahren, wurde eine der Berliner Zeitungen, vielleicht die „Berliner Zeitung“, von der amerikanischen Aufmerksamkeit übernommen. Und Deutschland hat dies verhindert. Zwischen zwei Ländern, die sehr eng zusammenarbeiten – betonte er.

Anglo-amerikanischer Fonds kauft deutsche Zeitungen

Der Ministerpräsident verwies auf Ereignisse aus dem Jahr 2005. Morawiecki erklärte, der Verkauf der „Berliner Zeitung“ sei noch nicht abgeschlossen. Aber tatsächlich wechselte die Zeitung den Besitzer.

Zeitungen wie „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“ und „Hamburger Morgenpost“ gehören Investmentfonds aus Großbritannien und den USA. Sie sind die britische Mecom, die dem Pressemogul David Montgomery und dem amerikanischen Fonds Veronis Suhler Stevenson gehört.

Der Deal wurde von der Redaktion deutscher Zeitungen heftig kritisiert, die Entlassungen befürchtete, aber dies stoppte den Verkauf nicht. Bundesregierung und Bundestag haben noch kein Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von Zeitungen unterbindet.

Nach vier Jahren entschloss sich Mecom jedoch aufgrund finanzieller Probleme, die deutsche Zeitung zu verkaufen. Die Bank zwang das Unternehmen dazu und forderte eine Reduzierung der Unternehmensschulden.

Die deutsche Öffentlichkeit kam auch den anglo-amerikanischen Eigentümern nicht zugute, die darin einen Angriff auf die Meinungsfreiheit sahen. Auch die Gewerkschaften revoltierten nach den Ankündigungen der Entlassung. Die Redaktion der „Berliner Zeitung“ verklagte Chef Josef Depenbrock, verlor aber.

2009 wurde das seit dem 18. Jahrhundert tätige deutsche Unternehmen M DuMont Schauberg aus Köln neuer Eigentümer der Tageszeitungen „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“ und „Hamburger Morgenpost“. Es ist eines der größten regionalen. Zeitungsverlag in Deutschland. Der Transaktionswert beträgt 152 Millionen Euro.

Adelmar Fabian

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