Die Living Mountains App zeigt Touristen die Landschaft und Geschichte des Erzgebirges

Letzte Woche, am Donnerstag, hat das Filmteam ein Werbevideo für das tschechisch-deutsche Projekt gedreht, das sie im März veröffentlichen werden, danach sollen App und Video offiziell gelauncht werden. Dies stellte Projektinitiator Petr Mikšíček fest.

„Ziel dieses Projekts ist es, sieben Rundkurse im Erzgebirge zum Laufen zu bringen, 40 Visualisierungen auf Tschechisch und Deutsch zu erstellen und eine Anwendung zu entwickeln, die diese Visualisierungen ausführen kann und die in jeder Tasche wie eine Zeitmaschinenreise in die Geschichte funktioniert “, erklärte Mikšíček.

Diese App ist kostenlos

Das Projekt zur Wiederbelebung ausgestorbener Stätten im Sudetenland im Erzgebirge ist das Ergebnis einer tschechisch-deutschen Zusammenarbeit. Dies betrifft tschechische Städte und Dörfer wie Ostrov, Jáchymov, Abertamy, Boží Dar, Loučná pod Klínovcem sowie Annaberg-Buchholz und Breitenbrunn aus Deutschland.

An dem etwa fünf Jahre dauernden Projekt beteiligen sich auch Kommunen und Verbände. Es kostete etwa zehn Millionen Kronen, das meiste davon wurde aus europäischen Mitteln gespendet.

Menschen können kostenlos Apps auf ihre Smartphones herunterladen. Anschließend luden sie die Visualisierung per QR-Code auf eine Informationstafel in einer der sieben teilnehmenden Städte.

„Besucher können reale Gebäude oder ganze Bereiche sehen, die in der realen Welt nicht mehr existieren, oder Gespräche aus vergangenen Jahrhunderten miterleben. Sie können durch diese Augmented Reality gehen, sich umschauen oder Fotos mit erstellten Objekten machen“, sagt Mikšíček. Dutzende Schauspieler bereits in Visualisierungen gezeigt, die auch historische Szenen bieten würden, beispielsweise aus den Theatern von Cheb oder Karlovy Vary.

Der Bürgermeister von Boží Dar, Jan Horník, stellte fest, dass die verwendete Visualisierung auch in der Welt der Bildung großes Potenzial hat. „Wir bei Boží Dar planen, mithilfe von Visualisierungen und Routen Arbeitsblätter für Schulen in der Umgebung zu erstellen, damit diese für den Unterricht verwendet werden können“, sagt Horník.

Die Autoren planen, das Langzeitprojekt auf weitere Grenzgebirgsgebiete auszudehnen. Laut Mikšíček sollten Ökotourismus, Beteiligung lokaler Verbände und lokaler Regierungen, Interesse an Geschichte und neuen Technologien zur Entwicklung der teilnehmenden Gebiete und deren Wohlstand beitragen.

Adelmar Fabian

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