Vor 150 Jahren wurde A Westböhmen zur Stadt gemacht | Firma | Nachrichten | Karlsbader Klatsch

Západočeská Aš, das am 2. August 1872 von einer Gemeinde zur Stadt erhoben wurde, war einst eines der bedeutendsten Zentren der Textilindustrie im böhmischen Raum. In den 1990er-Jahren war dieser Wirtschaftszweig jedoch praktisch aus der Stadt verschwunden, und die 13.000-Einwohner-Stadt versucht nun, sich auf die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem benachbarten Bayern zu konzentrieren.

Die erste urkundliche Erwähnung von A stammt aus dem Jahr 1270. Damals befand sich der größte Teil von A unter der Herrschaft des Herrschers Neuberg. Nachdem die Neuberger ihr Land in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts dem böhmischen König Jan Luxemburg anboten, wurde Ašsko ein fester Bestandteil der böhmischen Ländereien. Anschließend beherrschte das Adelsgeschlecht von Zedtwitz mehrere Jahrhunderte lang das A-Gebiet.

Seit dem 18. Jahrhundert florierte die Textilindustrie in Aa, bis 1930 waren fast 16.000 Menschen in der Textilindustrie in Aa beschäftigt. Hier wurde einst modernste Technik der Branche eingesetzt und Namen wie Gustav Geipel, Heinrich Jäger, die Gebrüder Adler oder die Fabriken Ohara und Tosta sind hier noch heute ein Begriff. Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs hatte Aš 24.000 Einwohner, nach dem Krieg wurden etwa 10.000 Einwohner vertrieben. In den späten 1960er Jahren wurden einige Häuser abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt.

Nach dem Sturz des kommunistischen Regimes verschwanden die lokalen Textilfabriken Tosta, Ohara und Krajka und A wurde radikal umstrukturiert. Die Grenze zwischen Aš und Selb in Bayern wurde wieder geöffnet und in der Stadt entstand ein neues Gewerbegebiet, eine Reihe von Denkmälern wurden repariert und Abkürzungen fertiggestellt. Die Städte versuchen derzeit, in den Wohnungsneubau und den Straßenausbau zu investieren und nutzen massiv Investitionszuschüsse, etwa für grenzüberschreitende Projekte.

Das älteste erhaltene Bauwerk in Aš ist eine Steinbrücke aus dem Jahr 1724. Die Stadt hat auch das einzige Denkmal für den deutschen Kirchenreformer Martin Luther in der Tschechischen Republik. Ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe der Stadt ist der Berg Háj, wo sich ein Mehrzweckareal mit Campingplätzen für Zelte und Wohnwagen befindet. In der Nähe befindet sich der zwischen 1902 und 1904 erbaute Bismarckturm, der westlichste Turm in Böhmen. Der Komplex umfasst ein Winterresort, Minigolf oder einen Hochseilgarten für Kinder.

Das Symbol Aš ist graues Haar, der deutsche Name für graues Haar (Äsche) ist die Grundlage für den Namen der Stadt. Auf dem Stadtwappen sowie auf dem Logo und der Flagge der Stadt sind drei Grautöne abgebildet.

Reinhilde Otto

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