Skisprung. WC in Wisa und WC in Klingenthal – zwei Welten

FIS-Leute nickten nur ungläubig. Er sah die Situation ganz anders, denn während des WM-Spiels in Wisa standen sich die Fans gegenüber und fast niemand trug eine Maske.

Aber auch die slowenische TV-Journalistin Polona Bertoncelj war von einem solchen Anblick an der Weichsel überrascht.

Nun findet der Wettbewerb in Klingenthal statt. Es war nicht die Hälfte des Publikums auf der Tribüne. Alles wegen der Beschränkungen, die angesichts der vierten Welle der Pandemie eingeführt wurden. Obwohl der Hügel leer ist, tragen wir alle Masken. Die meisten sind geimpft.

Interessanterweise befindet sich vor der Skisprungschanze in Klingenthal eine Zufahrtsstraße zur Anlage. Von dort hat man einen perfekten Blick auf die Hügel. Auf dem Hügel daneben gibt es Parkplätze. Von dort wird die Sicht auf das Grundstück besser. Und was? Es sind nur wenige Leute in der Gegend, aber die Deutschen sind in dieser Saison sensationell gesprungen. Ansonsten sind in Klingenthal immer viele Fans und die Atmosphäre erinnert an ein Fußballstadion. Jetzt sieht die ganze Stadt tot aus. Auf den Straßen waren nur einzelne Menschen zu sehen. So sieht Verantwortung aus. So befolgen Sie die Regeln. Da die Behörden sagten, dass man sich nicht versammeln sollte, war es respektvoll, was sie zu sagen hatten.

Und erinnern Sie sich noch an die WM in Zakopane letztes Jahr? Die Fans konnten den Wettkampf zu diesem Zeitpunkt nicht verfolgen. Auf der anderen Seite versammelten sich mehrere Tausend Fans am Fuße des Hügels und versuchten von dort aus zwischen den Menschenmassen zu sehen, was bei Wielka Krokiew passierte. Überall ist auch Polizei. Sogar einige Fans beschwerten sich, dass Polizeiautos installiert waren, um den Hügel vor den Fans abzudecken. Rund um den Berg in Klingenthal habe ich zwei solcher Autos gesehen. Vielleicht nur für den Fall.

Zwei völlig unterschiedliche Welten…

Adelmar Fabian

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