Merkel zieht sich aus dem Oster-Lockdown zurück | Deutschland – aktuelle deutsche Politik. DW-Nachrichten auf Polnisch | DW

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte an, die Entscheidung sei nach scharfer Kritik an den jüngsten harten Lockdown-Entscheidungen über die Osterferien auf Eis gelegt worden. Er erklärte, dass es zu viele Probleme gebe, die nicht in so kurzer Zeit gelöst werden könnten. Wie Merkel es ausdrückt, hat dieser ganze Prozess der harten Sperren über Ostern zusätzliche Unsicherheit geschaffen. „Ich bedauere es zutiefst und entschuldige mich bei allen Bürgern“, sagte er.

Er stellte fest, dass diese Absichten „mit den besten Absichten“ gemacht wurden. Dies ist notwendig, um die dritte Welle der Pandemie zu verlangsamen. Er erklärte jedoch, dass Aufwand und Nutzen der Verordnung unverhältnismäßig seien.

Schuldbekenntnis

– Dieser Fehler ist allein meine Schuld. Am Ende habe ich das Sagen, sagte er auf einer spontanen Pressekonferenz. Zuvor hatte Merkel die Ministerpräsidenten der Bundesländer über ihre Entscheidung informiert.

Unter den Dingen, die nicht in kurzer Zeit gelöst werden konnten, erwähnte er unter anderem die Zahlung von Löhnen in Geschäften und Betrieben für arbeitsfreie Tage.

„Ruhetage“

Am Montag, 22. März, waren sich Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder einig, dass vom 1. bis einschließlich 5. April, also von Gründonnerstag bis Ostermontag, das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben weitgehend „eingefroren“ sei. dritte Welle der Pandemie. Dieser Zeitraum wird als „Ruhetag“ bezeichnet. Kirchen und Religionsgemeinschaften dürfen nur online Gottesdienste feiern.

Diese Neuregelung wird nicht nur von Kirchen und Religionsgemeinschaften heftig kritisiert. Er ärgerte sich unter anderem über Innenminister Horst Seehofer, dessen Ministerium für Religion zuständig ist.

Kampf gegen die Pandemie

Während der heutigen Pressekonferenz (24. März) stellte die Kanzlerin fest, dass die am Montag getroffene Entscheidung mehrere Rahmenbedingungen für die Bekämpfung der Pandemie biete. Es geht darum, die Anfang März vereinbarte „Sicherheitsbremse“ konsequent anzuwenden. Ab einer Vorfallrate von mehr als 100 Fällen pro 100.000 Sieben Tage lang verhängt der Landkreis weitere Beschränkungen. Möglich sind Ausgangssperren, strengere soziale Distanzierung oder die Verpflichtung zu täglichen Schnelltests, bei denen es schwierig ist, Abstand zu halten oder konsequent einen Mundschutz zu tragen.

Merkels nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist für den 12. April geplant. Dann wird über das weitere Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus entschieden.

Adelmar Fabian

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