Le Nouvelliste | Der deutsche Botschafter Jens Kraus-Massé besucht Le Nouveliste

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Port-au-Prince, Jens Kraus-Massé, besucht die Zeitung Le Nouveliste, Dienstag, 22. Februar 2022. Am Rande seines Treffens mit dem Generaldirektor der Zeitung, Max E. Chauvet und mit ihrem Herausgeber Frantz Duval gab der deutsche Diplomat an, dass er sich auf einer Medientour befinde, um sich über die Arbeit von Journalisten in unsicheren Situationen und Herausforderungen für Haiti zu informieren, das oft von Naturkatastrophen heimgesucht wird.


„Ich möchte wissen, wie eine unabhängige Presse funktionieren kann und wie Journalisten ihr Arbeitsumfeld sehen“, sagte Botschafter Jens Kraus-Massé, der betonte, wie wichtig „eine unabhängige und kritische Presse ist, die nicht nach wirtschaftlichem Gewinn, sondern nach Wahrheit sucht“.


„Die Demokratie braucht die Wahrheit“, fuhr der deutsche Diplomat fort und betonte, dass Transparenz, das Recht der Öffentlichkeit auf Information, für die Gesundheit der Demokratie notwendig seien. „Das erste Gut einer funktionierenden Demokratie bleibt die Transparenz politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Entscheidungen. Transparenz ist dringend erforderlich. Hier in Haiti sehen wir, dass der Mangel an Transparenz in vielen Bereichen leider die Gesundheit der haitianischen Demokratie gefährdet“, sagte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Port-au-Prince, Jens Kraus-Massé. .


Deutschland betreibt ein 50-Millionen-Euro-Portfolio in Haiti. „Gleich nach dem Erdbeben vom 14. August 2021 haben wir hier mit einem zusätzlichen Betrag von mehr als 5,5 Millionen Dollar an Nothilfe mit dem medizinischen Team interveniert“, sagte der Diplomat und betonte, dass sein Land über UN-Agenturen und NGOs in Haiti interveniert.


„Dies ist eine Option zur Wirksamkeit der Hilfe. Wir stellen fest, dass es Länder gibt, darunter Haiti, in denen unsere Zusammenarbeit so gering und die Kosten unserer Intervention so hoch sind, dass wir in ein nicht mehr tragbares Verhältnis von Kosten und Wirkung geraten sind. Wir haben entschieden, dass unsere Hilfe für das haitianische Volk anders erfolgen soll“, erklärte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Port-au-Prince, Jens Kraus-Massé.


„Wir sind verlobt. Selbstverständlich werden wir unsere Arbeit über die UN-Agenturen fortsetzen. Wir haben dieses Jahr etwas mehr als eine Million US-Dollar für humanitäre Soforthilfe ausgegeben, um unsere Aktionen vor Ort zu unterstützen. Unsere NGO arbeitet weiter. Wir bekommen ein Plus für ihre Aktionen auf dem Platz. Im Moment sind wir in einer ziemlich komplizierten Situation, Deutschland hat noch kein Budget. Das Parlament arbeitet an einem neuen Haushalt. Wir können keine neuen Gebühren ausstellen. Unsere Regierung bereitet alles Nötige vor, aber eine Entscheidung wird Ende des Jahres folgen“, sagte der Diplomat und forderte dabei die Beteiligten auf, einen Weg aus der politischen Krise zu finden.


„Ich glaube, dass haitianische Politiker, die aufrichtig sind, zusammenkommen sollten, um diesen Konsens zu finden. Dies ist kein Appell, der auf die Regierung oder diejenigen rund um den Montana-Deal beschränkt ist. Es gibt viele andere, Testament of the Pen, Lavalas, es gibt andere. Alle Beteiligten müssen sich zusammenschließen und einen Weg aus der Krise finden. Das ist Haïti. Haitianer sind also für dieses Land verantwortlich. Sie müssen sich zusammenschließen, um aus der Krise herauszukommen“, sagte der deutsche Diplomat.


Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Port-au-Prince, Jens Kraus-Massé, hat zwar nichts dagegen, wenn alle Akteure die internationale Gemeinschaft als Vermittler einladen, betont aber dennoch die Verantwortung der Haitianer, einen Ausweg aus der Krise zu finden Krise. „Es liegt an den Haitianern, eine Lösung zu finden, zu sagen, was Haitianer brauchen“, betonte er, bevor er die Schauspieler einlud. „Ich kann nur alle Beteiligten einladen, gemeinsam Wahlen zu organisieren, damit dieses Land eine funktionierende Institution hat, die den Willen des Volkes repräsentiert“, sagte der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Port-au-Prince, Jens Kraus-Masse .


Senta Esser

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