Lawrow versteht angeblich, dass Weißrussland Atomwaffen auf seinem Territorium haben will – Forum24

Der russische Außenminister Sergej Lawrow. | FOTO: Kindergarten

Weißrussland ist bereit, im Falle einer NATO-Bedrohung Atomwaffen einzusetzen. Dies sagte der belarussische Außenminister Vladimir Makej in einem Interview mit dem arabischen Nachrichtensender RT Television. Russland äußert sich nicht zu solchen Ansichten.

„Was Präsident (Weißrussland) Alexander Lukaschenko sagte, dass wir die Stationierung von Atomwaffen in Weißrussland in Betracht ziehen, ist eine der möglichen Antworten auf mögliche zukünftige Aktionen der Nordatlantischen Allianz in Polen“, sagte er. TASS-Agent Minister von Makej.

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Lukaschenko sagte zuvor, Minsk werde Moskau die Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium anbieten, falls die NATO Atomwaffen in Polen stationiere.

nächste TASS Laporan-Bericht er zitierte, was der russische Außenminister Sergej Lawrow zu einer solchen Idee zu sagen hatte. Lukaschenkos Aussagen zum möglichen Einsatz russischer Atomwaffen seien von der drakonischen Politik des Westens diktiert worden, so Lawrow. Dies sagte Lawrow am Mittwoch im Föderationsrat.

„‚Ich werde diese Aussage vor allem angesichts der rücksichtslosen Politik des Westens als eine sehr ernste Warnung auffassen‘, sagte der Minister. Lawrow erinnerte daran, dass bei der Bildung einer neuen Koalition in Deutschland in den Medien Informationen auftauchten, dass jedes Mitglied dieser“ Koalition war dafür, einen Antrag auf Abzug von Atomwaffen aus deutschem Hoheitsgebiet in das Regierungsprogramm aufzunehmen.“ Herr (NATO-Generalsekretär Jens) Stoltenberg sagte später, dass die NATO, wenn Deutschland dies nicht wolle, ihre Atomwaffen nach Osten verlagern würde, in ein ehemaliges sozialistisches Demokratie sozusagen. Was könnte man unseren westlichen Kollegen noch erklären müssen, um diese Gräueltaten zu stoppen?’“

Lukaschenko habe auf ein solches Vorgehen reagiert, das „völlig verantwortungslos und darauf abzielte, hitzige Konflikte zu provozieren“.

Die aktuellen Spannungen zwischen dem Westen und Russland sind vor allem auf die Verlegung russischer Truppen an der ukrainischen Grenze zurückzuführen, die in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet. Mehr als 90.000 Soldaten und schweres Gerät wurden beobachtet. Der Kreml beklagt, dass die Ukraine Völkermord an der russischsprachigen Bevölkerung der Ostukraine begeht und fordert Garantien, dass die Ukraine niemals der NATO beitreten wird. Weißrussland wiederum transportiert die Migranten an die polnische Grenze und unterstützt sie bei ihren Bemühungen, auf EU-Territorium zu gelangen.

Adelmar Fabian

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