In Zukunft soll der Edvard-Beneš-Platz im Zentrum von Ostrava für Erholung und gesellschaftliche Aktivitäten genutzt werden

Das Studio für Stadtarchitektur und Raumplanung veranstaltete einen Städtebauwettbewerb für die Renovierung des Edvard-Beneš-Platzes im Zentrum von Ostrava. Am Ende wählte eine Fachjury einen Vorschlag aus, an dem ein Team aus sechs Autoren beteiligt war.

Der Platz im Stadtzentrum heißt Alun-Alun, ist aber heutzutage eher ein Fußgängerpark. Die Kosten für die erste Stufe der Raumumwandlung sollten rund 30 Millionen Kronen betragen. Die Stadt suchte im vergangenen Juli in einem Wettbewerb nach Entwürfen. Zwei Vorschläge gehen in die zweite Runde, Ziel ist es, einen effektiven Vorschlag für die Nutzung dieses Raums zu finden. Darüber hinaus soll der Zustand der umliegenden Straßen bewertet und weitere Projekte in Betracht gezogen werden, die in der Umgebung vorbereitet werden. Eine davon ist die Rekonstruktion des ehemaligen Kaufhauses Ostravica.

Am Ende wählte eine Expertenjury einen Vorschlag aus, an dem ein Team aus sechs Autoren, Jiří Mika, Martin Materna, Markéta Káňová, Petr Svoboda, Adéla Kudlová und Vendula Bažová, beteiligt war. Der Vorschlag sieht die Bewirtschaftung eines ganzen Raums vor, der in Zukunft eine angenehme Umgebung zum Verweilen oder für verschiedene Aktivitäten bieten wird. Gleichzeitig zielt die Vorstellung möglicher zukünftiger Entwicklungen auf dem Areal des ehemaligen Deutschen Hauses darauf ab, Raum zu kultivieren und Menschen einen Ort zum Verweilen und vielleicht auch zur Durchführung verschiedener Aktivitäten zu bieten. Mögliche zukünftige Entwicklungen im Bereich des ehemaligen Deutschen Hauses sind ebenfalls geplant. Der Siegerentwurf gliedert das Areal somit in drei unterschiedliche Abschnitte, das Areal vor dem Rathaus, den Gartenplatz und das Areal des ehemaligen Deutschen Hauses.

Die DKI-Landesregierung will derzeit einen Projektbauvertrag vorbereiten. Die erste Phase der Restaurierung könnte 2024 beginnen.

Die Öffentlichkeit kann sich über den Wettbewerbsvorschlag auf der Ausstellung informieren, die das Stadtstudio MAPPA in ihrer Umgebung organisiert.

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Reinhilde Otto

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