Große Ledecka. Auf dem Snowboard glänzte er auf Anhieb, nach der ersten Fahrt führte er die Qualifikation gekonnt durch




Sport

Aktualisiert vor 9 Minuten

Ester Ledecká ist gut in ihre Snowboardsaison gestartet. Gleich im ersten Rennen nach dem Überqueren der Skier wurde er Zweiter bei den Weltcuprennen im Parallel-Riesenslalom. Bei Carezze Italia meisterte er die Qualifikation, leitete die erste Runde der Ausscheidungskämpfe, Viertelfinale und Halbfinale, fiel aber im letzten Rennen um den Sieg.

Der amtierende Olympiasieger dieser Disziplin ging im ersten Qualifikationsrennen als drittes Paar auf die Strecke und fuhr mit 37,09 Sekunden auf der roten Strecke einen klaren Vorsprung heraus. Und er blieb bis zum Schluss dabei, wurde von fast sechzig Rivalen nicht geschlagen.

Der tschechische Star schlug die zweite Ramona Theresia Hofmeisterová, die ebenfalls rote Zahlen schreibt, um 1,07 Sekunden.

Im zweiten Rennen fuhr Ledecká als letztes der sechzehn Paare auf der blauen Strecke und erzielte eine Zeit von 41,07. Sie liegt nur zwei Hundertstel hinter der Österreicherin Julia Dujmovits, Siegerin des zweiten Rennens.

Insgesamt qualifizierte sich Ledecká jedoch mit 1:18,16 Minuten und schlug Hofmeister, die führende Frau der Serie, um 1,85 Sekunden.

In der ersten Runde der Ausscheidungsrunde traf Ledecká auf Carolin Langenhorstová aus Deutschland, im Viertelfinale war ihr auch Ladina Jennyová aus der Schweiz nicht genug. Im Halbfinale besiegte er auch den Japaner Miki Tsubaki.

Sie kämpfte mit Daniela Ulbingová um den Sieg, doch nach einem ausgeglichenen Start stürzte Ledecká und die Österreicherin beendete problemlos den dritten Sieg in einem Weltcup-Rennen ihrer Karriere.

Die tschechische Amphibie stieg nach über einem Jahr Pause in das Snowboard-Rennen ein. Er kehrte vom Abfahrtslauf in den Vorstand zurück, weil er die Nominierungskriterien erfüllen musste, damit er im Februar 2018 beide Goldmünzen in Pjöngjang behalten konnte.

Zuletzt war er vor einem Jahr auf einem Snowboard angetreten, als er in Cortina d’Ampezzo einen Riesenslalom gewann. Seit 2016 hat Ledecká viermal in Folge den Weltcup im Parallel-Snowboarden gewonnen. Dann trat er immer häufiger unter Alpinskifahrern auf, in den letzten beiden Saisons hat er nur drei Weltcups auf dem Snowboard bestritten. Er gewann zweimal, einmal wurde er Zweiter.

Der Snowboard-Weltcup der alpinen Disziplin startet dieses Wochenende in Banno, Russland. Den Riesenslalom gewann dort Gastgeberin Sofija Nadyršinová, im Slalom war die Schweizerin Julie Zoggová die Schnellste.

Adelmar Fabian

"Hipster-freundlicher Schriftsteller. TV-Enthusiast. Organisator. Generalunternehmer. Internet-Wegbereiter."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.