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WARSCHAU: Eine internationale Spendenaktion hat 10,1 Milliarden Euro gesammelt, um die von russischen Truppen angegriffene Ukraine zu unterstützen, gab EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag in Warschau bekannt.

Die von der Europäischen Union, dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau und der internationalen Organisation Global Citizen organisierte Kampagne Stand Up for Ukraine zielt darauf ab, Spenden für Vertriebene und ukrainische Flüchtlinge zu sammeln.

Künstler wie Elton John, Alanis Morrissette, Billie Eilish, Annie Lennox oder Chris Rock haben sich der Kampagne zusammen mit führenden Persönlichkeiten der Welt angeschlossen, die sich im Namen ihrer Länder verpflichtet haben, Milliarden von Dollar zu mobilisieren.

„Wir sind am Boden zerstört, das Leid der Menschen in der Ukraine zu sehen“, sagte Elton John auf Facebook.

Die 75-jährige Schlagerlegende rief seine Fans dazu auf, „Menschen zu helfen, deren Leben auf den Kopf gestellt wurde und die alles für ein sichereres Leben aufgegeben haben“.

„Niemand muss diese Art von Tragödie durchmachen“, fügte Elton John hinzu.

Frau Von der Leyen bezeichnete das Ergebnis der Veranstaltung auf einer Konferenz, die am Samstag in Warschau stattfand, als „fantastisch“.

„Die Welt hat im Rahmen der Kampagne endlich 9,1 Milliarden Euro zugesagt (…) Darüber hinaus hat die Kommission zusammen mit der EBWE (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) weitere 1 Milliarde Euro für Vertriebene in der Ukraine hinzugefügt Das sind fantastische 10,1 Milliarden Euro“, sagte von der Leyen.

Von dem von der Europäischen Kommission zugesagten Betrag gehen 600 Millionen an die ukrainischen Behörden und 400 Millionen an „Grenzländer, die eine außergewöhnliche Arbeit bei der Hilfe für Flüchtlinge leisten“, sagte er.

Ihm zufolge „werden“ weitere Mittel hinzukommen.

Als Teil der Sammlung kündigte die Europäische Investitionsbank (EIB) auf ihrer Website ein 4-Milliarden-Euro-Programm an, um europäischen Städten und Regionen dabei zu helfen, „den dringenden Investitionsbedarf zu decken und Herausforderungen im Zusammenhang mit der Aufnahme und Integration von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine anzugehen“.

„Die Solidarität von Ländern, Unternehmen und Menschen auf der ganzen Welt bringt Licht in diese dunklen Zeiten“, sagte Frau Dr. von der Leyen.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete sich per Videobotschaft zu Wort.

„Der Mut der Ukraine hat die gesamte demokratische Welt vereint“, sagte er und forderte den Westen auf, mehr Sanktionen gegen russische Banken zu verhängen und den Kauf russischen Öls einzustellen.

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars (UNHCR) sind seit der russischen Invasion am 24. Februar mehr als 4,4 Millionen Ukrainer aus ihrem Land geflohen. Auch die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Binnenflüchtlinge auf 7,1 Millionen.

Reinhilde Otto

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