Ein Auto rast in Berlin in eine Menschenmenge. Eine Person starb nach Angaben der Feuerwehr, 30 wurden verletzt

Mindestens ein Mensch wurde getötet und viele weitere verletzt, als kurz vor elf Uhr ein Auto auf dem Berliner Breitscheidplatz in eine Menschenmenge raste. Die Polizei sagte es. Ob dies Absicht war, ist noch nicht bekannt.

„Es gab mehrere Verletzte, einige davon schwer. Einer ist nach aktuellem Stand gestorben“, teilte die Polizei mit. Bild hatte zuvor über einen Toten geschrieben. Die örtliche Feuerwehr meldete etwa 30 Verletzte, fünf von ihnen in kritischem Zustand.

Renault-Fahrer festgenommen „Ob es ein Unfall oder eine vorsätzliche Tat war, ist noch nicht bekannt“, teilte die Polizei mit.

Laut Polizei ereignete sich der Vorfall in einer Entfernung von mehreren hundert Metern. An der Kreuzung der berühmten Autobahnen Kurfürstendamm und Tauentzienstraße fährt der Fahrer zunächst einen Kleinwagen auf den Bürgersteig, wo er eine Menschengruppe umfährt. Anschließend kehrte er zur Kreuzung zurück und fuhr die Tauentzienstraße hinunter bis zur Ecke Marburger Straße, wo er mit einem anderen Auto zusammenstieß und zurück auf den Bürgersteig fuhr. Ihre Reise endet dann an einem Duftschaufenster.

Die Polizei sagte dem Fahrer, er sei ein 29-jähriger Deutsch-Armenier, der in Berlin lebe. Zeugen zufolge versuchte er, von dem Ort zu fliehen, aber Passanten hielten ihn fest und übergaben ihn der Polizei.

Aus den im Internet kursierenden Fotos geht hervor, dass ein kleiner Personenwagen den Bürgersteig überquerte und in einem Schaufenster landete. Auf seinem Weg über den Bürgersteig zerstörte er den Restaurantgarten.

Der Vorfall ereignete sich laut Polizei im Zentrum der deutschen Hauptstadt an der Teuenzienstraße, an die sich die berühmte Schnellstraße Kurfürstendamm anschließt. Beide Straßen sind mit dem Breitscheidplatz verbunden, der 2016 Schauplatz eines Terroranschlags war, bei dem 12 Menschen ums Leben kamen, darunter ein Tscheche. Damals fuhr Anis Amri aus Tunesien mit einem gestohlenen Lastwagen zu Menschen auf dem Weihnachtsmarkt. Seitdem schützen Fußgänger die Betonblöcke und andere Barrieren auf dem Platz.

Reinhilde Otto

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