Dieser Skandal bewegt sich in Deutschland. RTL zeichnet Angriff auf Beerbaums Käfig auf

Am Dienstag, 11. Januar, strahlte RTL einen Bericht über das Pferdetraining im Stall des Stars des deutschen Springreitens aus. Die gezeigte Methode erinnert sehr an das verbotene Bett. Der gefilmte Star-Rennfahrer ist kein Geringerer als Ludger Beerbaum.

Der deutsche Fernsehsender RTL sendet am Dienstag, 11. Januar Bericht aufgenommen im Star Show Jump Racer Cage. Er ist kein Geringerer als Ludger Beerbaum, zweifacher Welt- und Europameister, vierfacher Olympiasieger und eine weit über die Grenzen Deutschlands hinausreichende Ikone des Pferdesports.

Auf seinem Reitstall in Riesenbeck wird es eine Bar geben, wie kürzlich von Ludger Beerbaum gegenüber Reportern von RTL-Quellen verlauten ließ. Im Mai 2021 erstattete die Deutsche Reiterliche Vereinigung Strafanzeige gegen einen Unbekannten wegen Verdachts auf mögliche Tierquälerei. RTL stellte das Video später dem Deutschen Reiterlichen Bund vor, aber laut Verband ist nicht klar, wer konkret an der erfassten Methode beteiligt war, oder ob die erfasste Trainingsmethode tatsächlich das Ausstellen verboten war oder Baden genannt wurde, was von den Regeln geduldet wird.


Das RTL-Extra-Team um den Investigativjournalisten Günter Wallraff sammelte weiter Material, mithilfe von Einschleusungen unter das Reitpersonal. Dann bewegte er sich mit versteckter Kamera dorthin, filmte einige seiner kontroversen Trainings und fand unter anderem eine Barriere mit verdächtigen Kanten oder Hindernissen, die mit harten Gummistacheln bedeckt waren.

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat sich wiederholt zu der Situation geäußert: „Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Deshalb werden wir das am Dienstagabend ausgestrahlte Bildmaterial genau analysieren und dann die richtigen Schlüsse für das weitere Vorgehen ziehen. Alle Videos und Beweise liegen vor.“ Wir brauchen eine seriöse Bewertung der Fakten. Wir bitten RTL erneut, uns diese vollständig zur Verfügung zu stellen“, sagte Generalsekretär Sönke Lauterbach. Er betonte: „Auch jetzt können wir trotz Fernsehberichten erklären, dass die Verwendung von Rechteckbalken sowie Absperrungen mit Mörserspatzen oder Stacheln sind inakzeptabel und widersprechen den Grundprinzipien des fairen Pferdesports.“

Der Bund will drei Wege gehen. Zum einen prüft es, ob ein Disziplinarverfahren eingeleitet werden kann. Zudem werde seine Partei bezüglich der 2021 eingereichten Strafanzeige die Staatsanwaltschaft über den RTL-Bericht informieren, damit diese den Sachverhalt nach dem Tierschutzgesetz beurteilen könne. Bis zum dritten wird die Arbeit der 2021 gebildeten Sonderkommission fortgesetzt, die sich mit Trainingsmethoden im Pferdesport, insbesondere dem Baden, befasst.

Was ist Lügen?


Der Begriff „Hinlegen“ umfasst alle künstlichen Techniken, die darauf abzielen, das Pferd höher und vorsichtiger springen zu lassen. Es ist praktisch unmöglich, alle Liegemethoden aufzuzählen, aber im Allgemeinen ist es so, dass der Athlet und/oder sein staatlicher Helfer (für dessen Verhalten der Athlet verantwortlich ist) das Pferdebein entweder manuell (Nr egal was oder wer) oder absichtlich einen Selbstangriff des Pferdes verursacht, entweder indem der Sprung zu hoch und/oder zu weit eingestellt wird, eine Sprungsperre falsch platziert wird, eine Laufsperre oder ein Kombinationselement in der falschen Entfernung aufgestellt wird, das Pferd hineingestoßen wird übermäßiges Springen oder Zurückhalten, egal wie hart das Pferd das Trainingshindernis überwunden hat, ohne es fallen zu lassen.


Quelle: Springregeln des Tschechischen Reiterverbandes

Eine Flut gewalttätiger Ereignisse erschütterte Deutschland Anfang der 1990er Jahre, als der Deutsche Tierschutzbund half, Paul Schockemöhle wegen dieser missbräuchlichen Methode zu verurteilen. Auf dieser Grundlage führte die Deutsche Reiterliche Vereinigung Barrikaden als verbotene Regulierungsmethode ein. „Wenn die aktuellen Vorwürfe berechtigt sind, sollte Ludger Beerbaum aus dem Pferdesportverein entfernt und mit einem Tierhaltungsverbot belegt werden. Die zuständigen Behörden müssen jetzt handeln“, sagte Thomas Schröder, Präsident des Tierschutzbundes.

Auch Ludger Beerbaum gab eine Erklärung ab und erklärte unter anderem: „Der Beitrag von RTL Extra hat sich in vielerlei Hinsicht als fehlerhaft und beschämend erwiesen. Dagegen werden wir natürlich rechtlich vorgehen. Es ist inakzeptabel, dass auf meinem Privatgrundstück heimlich gefilmt wird. Er fügte hinzu: „Das Wohl des Pferdes hat für mich und mein Team oberste Priorität. Nur Pferde, die gut gepflegt, professionell gepflegt, richtig ernährt, trainiert und betreut werden, können Sport treiben. Pferde stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir kümmern uns täglich um sie“, sagte Ludger Beerbaum. Nach Maß, Form und Gewicht entspricht das vom Pferdesport verdächtigte Subjekt den Anforderungen, wie sie die Regeln des deutschen Reitsports vorschreiben.“ Wir werden den Fall weiter beobachten.


Quelle: RTL, Reiterrevue.de


Foto: Stefano Grasso / LGCT

Astor Kraus

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