Die Tragödie zerstörte das deutsche Eishockey. Der junge Vertreter starb, nachdem er sich den Kopf an die Leitplanke geschlagen hatte

Die Tragödie erinnert an die Ereignisse, die das tschechoslowakische Eishockey 1990 erschütterten, als ein Gastverteidiger und Nationalspieler, Luděk Ajka, während des Spiels Košice-Zlín seinen Kopf in die Leitplanke rammte. Wenige Tage später starb er im Krankenhaus im Alter von 26 Jahren an schweren Rückenmarks- und Halswirbelsäulenschäden.

Nun wiederholt sich das tragische Ereignis in Deutschland. Der 18-jährige Löwen Frankfurt und der deutsche U20-Nationalspieler Niclas Kaus erlitt am 18. Dezember bei schlechter Konkurrenz in Bad Nauheim schwere Kopfverletzungen, als er sich in der 25. Minute nach einem der Kämpfe unkontrolliert den Kopf aufschlug.

Der talentierte Eishockeyspieler wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Trotz aller Bemühungen der Ärzte gelang es dem jungen Mann nicht, sein Leben zu retten. Er starb fünf Tage später.

„Die schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden. Die Tage der Angst und Angst sind auf die tragischste Weise zu Ende gegangen. Niclas hat seinen Kampf ums Leben verloren. Wir alle sind schockiert über diese schreckliche Tragödie“, heißt es in einer Erklärung des Klubs.

Eine riesige Welle der Solidarität und Unterstützung für die Familie Kaus überschwemmte daraufhin die sozialen Netzwerke. „Das ist ein wahnsinniger Schlag für das Schicksal aller und insbesondere der Familie Nicklas. Wir denken an seine Lieben“, suchte Kaus-Trainer Stefan Krämer mühsam nach Worten.

Vereine in ganz Deutschland legten eine Schweigeminute zum Gedenken an den jungen Eishockeyspieler ein.

Astor Kraus

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