Die Inbetriebnahme der deutschen Tesla-Fabrik ist kompliziert

Tesla-Chef Elon Musk besuchte am 9. Oktober das Werk Grünheide und sagte, er wolle, dass das Werk im November die Produktion aufnehmen soll. Aber das scheint jetzt unwahrscheinlich, berichtet Reuters.

Die Behörden müssen erst die jüngsten Einwände durchgehen, bevor sie entscheiden, ob die Anlage den Betrieb aufnehmen darf.

Der iterative Prozess steht nur denjenigen offen, die frühere öffentliche Konsultationen ablehnen, aber mit der Reaktion von Tesla oder des Umweltministeriums nicht zufrieden sind. Es läuft vom 2. bis 22. November. Tesla hat die Entscheidung, den Prozess zu wiederholen, nicht kommentiert.

Die Behörden beschlossen, das Verfahren zu wiederholen, da Umweltaktivisten in einem separaten Fall argumentierten, dass die Anwohner im Vorfeld nicht ausreichend über die Einzelheiten der öffentlichen Konsultation informiert worden seien.

Sie sind zum Beispiel verärgert, dass die Beratung nur online stattfindet. Musk hat zuvor seine Enttäuschung über das Funktionieren der deutschen Gesetze und Genehmigungsverfahren geäußert. Komplexe Planungserfordernisse stünden ihm zufolge den schnellen Fortschritten im Kampf gegen den Klimawandel entgegen.

Das Werk, das Tesla als Gigafactory bezeichnet, und die angrenzende Batteriefabrik müssen mindestens 500.000 Elektroautos pro Jahr produzieren und eine Kapazität von 50 Gigawattstunden (GWh) produzieren. Damit liegen sie in beiden Fällen vor konkurrierenden Unternehmen in Deutschland.

Adelmar Fabian

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