Deutschland und die NATO sind besorgt über Russlands Militäraktionen. „Wir müssen diese militärische Eskalation verhindern“

– Wir beobachten die militärischen Aktivitäten Russlands mit Sorge und stehen in intensivem Kontakt mit unseren europäischen Partnern und Partnern des Transatlantischen Bündnisses – sagte ein Sprecher des deutschen Außenministeriums am Montag in Berlin. Er fügte hinzu: – Wir stimmen mit unseren Partnern darin überein, dass wir diese militärische Eskalation verhindern müssen.

Am Montag (15.11.2021) fand deshalb in Brüssel das Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und der Ukraine statt.

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Auch Gespräche mit der russischen Seite wurden geführt. Es geht darum, dass Russland bei militärischen Aktionen und Manövern Zurückhaltung übt. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes betonte, „das maßvolle Verhalten der Ukraine ist willkommen“.

Der ukrainische Präsident forderte „keine Panik“. Er glaubt, dass die ukrainische Armee in der Lage ist, das Land zu verteidigen

Russland hat unterdessen trotz wochenlanger Vorwürfe bewiesen, dass es nach eigenem Ermessen Truppen innerhalb des eigenen Territoriums verlegen kann. Zudem verweist die russische Führung erneut auf die Präsenz der US-Marine im Schwarzen Meer. Russland ist im Gegensatz zu den USA ein Land am Schwarzen Meer und hat dieses Manöver immer wieder kritisiert. Unter Hinweis auf die Vorwürfe gegen Moskau betonte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, dass Russland für niemanden eine Bedrohung darstelle.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte angesichts von Berichten über eine angebliche Konzentration russischer Truppen an der Grenze vor „Panikattacken“. Wie er feststellte, konnte die ukrainische Armee das Land verteidigen. Der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Oleksiy Danilov wiederum sagte am Freitag (12. November 2021), es gebe keine Hinweise auf eine verstärkte Konzentration russischer Truppen an der Grenze.

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Die Nato überwacht den Einsatz russischer Truppen. „Große und ungewöhnliche Truppenkonzentration“

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hingegen sagte am Rande des Treffens mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba am Montag in Brüssel, in den vergangenen Wochen seien in Grenznähe „große und ungewöhnliche Truppenkonzentrationen“ gesehen worden.

Deutsche Polizei, IllustrationsfotoDeutsch. Der 20-Jährige hat das Auto gestohlen. Er ist mit einem vermissten Teenager aus Polen geflohen

Zuletzt ereignete sich im Frühjahr ein Großeinsatz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine, der internationale Besorgnis über eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine entfachte. Moskau übersetzte damals die Bewegung der Streitkräfte als militärisches Manöver.

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Weitere Provokationen oder aggressive Aktionen Russlands könnten beunruhigend sein, warnte Stoltenberg. Die NATO beobachtet die Lage sehr genau.

Auf die Frage, ob das Militärbündnis von Moskau eine weitere Destabilisierung der Ukraine erwarte, sagte der Nato-Generalsekretär, Russland habe bei der Annexion der Krim und durch die Unterstützung der Separatisten im ostukrainischen Donbass die Bereitschaft und Fähigkeit zum Einsatz militärischer Gewalt bewiesen. . „Niemand sollte zu viel spekulieren“, sagte Stoltenberg, „aber die Ausweitung der Militärpräsenz ist sachlich und bemerkenswert.“

Kuleba sagte, das Wichtigste sei jetzt, sich eng zu koordinieren, um Russland einzudämmen. Was auch immer der Preis der Prävention ist, der Preis eines neuen Konflikts wird höher sein.

(dpa/Flasche)

Artikel kommt von der Seite deutsche Welle.

Adelmar Fabian

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