Deutschland schließt Annäherung an Marokkos Position in der Sahara aus

Die Beziehungen zwischen Marokko und Deutschland sind nach wie vor kalt. Dies ist die Beobachtung von Niels Annen, stellvertretender Außenminister, der seit dem 14. März 2018 im Amt ist, in einem Interview mit in den Medien SchlagwörterZeitung.

„Marokko hat die normalen Beziehungen zwischen den Ländern beendet. Es gab fast keine Kommunikation und der vorgeschlagene deutsche Botschafter wartet seit fünf Monaten auf die Zustimmung der marokkanischen Behörden. Dies ist ein ungewöhnlicher Ansatz zwischen befreundeten Ländern“, beklagte er.

„Die marokkanische Seite scheint zu hoffen, dass Deutschland seine traditionelle Position zum Konflikt in der Westsahara ändert, nämlich die Anerkennung dieses annektierten Territoriums als Teil Marokkos. Alle bisherigen Bundesregierungen teilen die Rechtsauffassung der Vereinten Nationen, dass der Status der Westsahara nicht geklärt sei. Der endgültige Status dieser Region ist Gegenstand eines Verhandlungsprozesses unter Leitung der Vereinten Nationen“, erklärt die deutsche Diplomatie Nr. 2.

„Die Bundesregierung unterstützt alle Bemühungen im Rahmen einschlägiger Sicherheitsratsbeschlüsse um eine gerechte, dauerhafte und für beide Seiten akzeptable Lösung des Konflikts. Eine solche Lösung würden wir natürlich akzeptieren.“

Niels Annen

Zur Erinnerung: Berlin ist der Ausgangspunkt der Sitzung des UN-Exekutivorgans am 21. Dezember 2020, die der Prüfung der Anerkennung Marokkos in der Sahara durch die Trump-Administration gewidmet ist.

Am 1. März ordnete das marokkanische Außenministerium dem Regierungschef und den Ministern an, „alle Kontakte zur deutschen Botschaft in Marokko einzustellen“. Eine Bestellung begründet durch ein „tiefgreifendes Missverständnis mit [Berlin] zu den grundlegenden Fragen des Königreichs Marokko“.

Deutschland in Nordafrika Wettkampfspiel

Auch König Mohammed VI. zitierte, jedoch ohne Namensnennung, das deutsche Wild im Maghreb. „Anstatt Marokkos Bemühungen im Rahmen des angestrebten Gleichgewichts zwischen den Ländern der Region zu unterstützen, hat der Bericht alle Grenzen des Vertretbaren überschritten und empfiehlt bisher, die Entwicklungsdynamik des Landes zu verlangsamen. unser Land unter dem schlauen Vorwand, eine Asymmetrie zwischen den Ländern des Maghreb zu schaffen“, unterstrich die Souveränität in seiner Rede am 20. August.

Mohammed VI. bezog sich höchstwahrscheinlich auf den Bericht des Deutschen Instituts für Internationale Angelegenheiten und Sicherheit, einer einflussreichen Denkfabrik, zu dessen treuen Kunden die Regierung Angela Merkel und der Bundestag mit dem Titel „Maghrebi-Rivalität in Subsahara-Afrika: Algerien und Tunesien versuchen“ in die Fußstapfen Marokkos zu treten. .“

Vom 16. bis 18. Oktober reiste Niels Annen nach Algerien, wo er mit Premierministerin, Finanzministerin Aïmene Benabderrahmane und Außenminister Ramtane Lamamra sprach.

Adelmar Fabian

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