Deutsche Botschaft in Rabat: „Marokko ist ein wichtiger Partner für Deutschland“

Die deutsche Botschaft in Rabat prangerte über Nachrichten in sozialen Netzwerken Falschinformationen zu einem angeblichen Bericht des deutschen Geheimdienstes über die deutsch-marokkanischen Beziehungen an. „Deutschland ist bereit, eine zukunftsorientierte Partnerschaft mit dem Königreich aufzubauen“, so dieser Vertreter.

Während die Beziehungen Marokkos mit Deutschland wurden durch eine Zone der Turbulenz seit März 2021 geht, hat die Botschaft der führenden europäischen Wirtschaftsmacht ihre Reserven links deutsch-marokkanischen Beziehungen in Zusammenhang mit falschen Informationen zu kündigen, die in den letzten Tagen von mehreren Medien gefördert wurde.

„Die Nachrichten, die in den letzten Tagen in sozialen Netzwerken und in bestimmten Zeitungen verbreitet wurden, sind falsch und entbehren jeder Grundlage“, teilte die Deutsche Botschaft in Rabat gestern, Dienstag, 7. Dezember 2021, in einer Mitteilung auf ihrer Facebook-Seite mit.

Die Botschaft hier spielt auf einige Artikel an, die in letzter Zeit in der Presse erschienen sind, insbesondere Algerien, Tunesien, aber auch Marokko, die zu Berichten des deutschen Geheimdienstes (BND) gegen Marokko geführt haben.

Diese Facebook-Mitteilung des diplomatischen Vertreters Deutschlands in Rabat kommt Tage, nachdem eine neue Regierungskoalition aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen unter der Führung von Olaf Scholz in Berlin an die Macht gekommen ist und damit die Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel umgeblättert hat 16 Jahre, letztes Jahr.

In dem von der Botschaft zitierten Artikel heißt es unter anderem, dass dieser Bericht mit dem stimmungsvollen Titel „Wir wollen keine neue Türkei im westlichen Mittelmeer“ das Werk einer gewissen Isabel Werenfels sein soll, die als Leiterin des Geheimdienst für Nordafrika und den Nahen Osten im BND.

In den Artikeln wurde auch behauptet, dass der Bericht angeblich die marokkanisch-israelische Allianz angeprangert habe, die als „starker Schock“ für die Europäische Union und Deutschland galt, „weil sie eine Bedrohung für diese Interessen darstellt“… Eine einfache Fake News, so die Botschaft. Deutschland in Rabat.

„Frau Werenfels hat absolut nichts mit den Bundesnachrichtendiensten zu tun, sie ist eine ausgewiesene Expertin für Maghreb-Angelegenheiten und arbeitet in der Unabhängigen Forschungsstelle für Wissenschaft und Politik“, teilte die Botschaft mit.

So ist es auch bei Isabel Werenfels, die sich diesbezüglich für den Rückruf nützlich macht, die einen im November 2020 erschienenen Bericht für die deutsche Denkfabrik SWP verfasste, in dem sie sich dafür einsetzte, „die Entwicklung Marokkos zu verlangsamen“. Dies hat die Wut von Rabat und der öffentlichen Meinung in Marokko geweckt.

Im Hinblick auf die Wiederaufnahme der Annäherung zwischen Marokko und Israel betonte die deutsche Botschaft in Rabat, dass „die Bundesregierung die Normalisierung der Beziehungen zwischen Marokko und Israel nachdrücklich begrüßt“.

Im zweiten Teil ihrer Botschaft drückte die Deutsche Botschaft in Rabat den Wunsch der Bundesregierung aus, wieder gute Beziehungen zu Marokko aufzubauen. „Das Königreich Marokko ist ein wichtiger Partner für Deutschland. Aus Sicht der Bundesregierung liegt es im Interesse beider Länder, zu guten und erweiterten traditionellen diplomatischen Beziehungen zurückzukehren. Deutschland ist bereit für eine zukünftige, auf Gegenseitigkeit basierende Partnerschaft.“

„Reziprozität“: Genau mit diesem Begriff sprach der marokkanische Außenminister Nasser Bourita kürzlich von der Bedingung für eine Rückkehr zu normalen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

„Die Beziehungen zwischen Marokko und Deutschland müssen auf Klarheit und Gegenseitigkeit basieren“, sagte er vor weniger als einer Woche bei einem Treffen mit Mitgliedern des Auswärtigen Ausschusses im Rat der Abgeordnetenkammern.

Adelmar Fabian

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