Deutsche Botschaft fordert weiterhin gute diplomatische Beziehungen zu Marokko

Die deutsche Botschaft in Marokko hat zu einer Fortsetzung der „guten“ diplomatischen Beziehungen zu Marokko aufgerufen. In einem Update auf seiner Facebook-Seite reagierte der diplomatische Vertreter auf „falsche Informationen“ über die maoroko-deutschen Beziehungen.

„In den letzten Tagen wurden wie in der Vergangenheit auf verschiedenen Wegen Falschinformationen über das ‚deutsch-marokkanische‘ Verhältnis veröffentlicht. Anlass war diesmal eine angebliche Nachrichtenmeldung zum Geheimdienstbericht der Schweizer Forscherin Isabelle Ferenville. Ferenville hat absolut nichts mit dem Bundesnachrichtendienst zu tun, er ist ein anerkannter Spezialist für Maghreb-Angelegenheiten, wo er am Unabhängigen Forschungszentrum für Wissenschaft und Politik arbeitet“, erklärte die Botschaft.

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Marokko sei Deutschlands „zentraler“ Partner, bestätigte der diplomatische Vertreter. Aus Sicht der Bundesregierung sei es im Interesse beider Länder, zu den traditionell ausgebauten guten diplomatischen Beziehungen zurückzukehren, betonte er.

„Deutschland ist bereit für eine zukunftsweisende Partnerschaft auf Augenhöhe und die Bundesregierung begrüßt eindeutig die Normalisierung der Beziehungen zwischen Marokko und Israel“, fügte er hinzu.

Gegen Ende des Merkel-Jahres und der offiziellen Wahl ihres Nachfolgers, des Sozialdemokraten Olaf Scholz, bekräftigte der diplomatische Vertreter in Marokko die „Bereitschaft Deutschlands für eine zukunftsweisende Partnerschaft auf Augenhöhe“.

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Zur Erinnerung und zum Ausklang der diplomatischen kalten Monate in Marokko und Deutschland urteilte der marokkanische Außenminister Nasser Bourita, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf „Klarheit und Gegenseitigkeit“ basieren sollten. Das Thema wurde letzte Woche bei einem Treffen mit parlamentarischen Beratern angesprochen.

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Adelmar Fabian

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