Deutsch. Koalitionsvertrag unterzeichnet. Polen wird im Dokument zweimal erwähnt | Neuigkeiten aus der Welt

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Deutschland beschleunigte seinen Ausstieg aus der Kohle. In welches Licht rückt das Polen?

Am Tag vor dem geplanten Amtsantritt der neuen Bundesregierung haben die Spitzen von SPD, FDP und Grünen offiziell einen Koalitionsvertrag unterzeichnet. Es ist 177 Seiten lang und trägt den Titel „Dare to Go Forward“.

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Deutsch. SPD, FDP und Grüne unterzeichnen Koalitionsvertrag

Die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags ist eine Formalität. In den letzten Tagen fand die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder der drei Parteien. Der Vizekanzler und ernannte Wirtschaftsminister Robert Habeck betonte, dass die neue Regierung im Sinne des Pariser Klimaabkommens zu einer grundlegenden Verschiebung in Richtung des Landes führen werde.

– Wir werden Klimaschutzmaßnahmen konsequent weiterentwickeln. Wir wissen, dass dies für die Branche mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist. Alle Sektoren müssen dazu beitragen. Das ist nur kein Wahlkampf mehr, sondern eine Realität, die wir ertragen müssen. Jede Regelung werde sorgfältig durchdacht – kündigte der Fraktionsvorsitzende der Grünen an.

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Koalitionsvertrag. Polen wird zweimal erwähnt

In dem 177-seitigen Koalitionsvertrag findet sich kein Wort zu Nord Stream 2. Olaf Scholz betonte jedoch, dass er mit wachsender Sorge die russischen Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine beobachte. Er verurteilte auch den hybriden Angriff des Regimes Aljaksandr Lukaschenka, der durch die Aktionen des russischen Dienstes unterstützt wurde. Auch der Vertiefung der europäischen Integration wird in den Koalitionsverträgen viel Raum eingeräumt.

Polnische Presseagentur stellt fest, dass Polen in dem Dokument zweimal erwähnt wird. Erstmals ist in diesem Abschnitt des Weimarer Dreiecks zu lesen, dass Deutschland und Polen „durch eine tiefe Freundschaft verbunden sind“. Andererseits finden sich in der Rubrik „Erinnerungskultur“ Fragmente des Bundestagsbeschlusses zur Einrichtung eines Dokumentationszentrums mit dem Titel „Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besetzung Europas“ und zu Gedenkstätten zum Gedenken an die Opfer der Besetzung.

Anke Krämer

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