Das Theater Na Zábradlí zeigt ein Theaterstück über Adamec, nächstes Jahr über Discoland Sylvie

Aktualisieren: 25.11.2021 12:35
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Prag – Im Rahmen der diesjährigen Show plant das Theater Na Zábradlí Anfang Dezember die tschechische Erstaufführung einer Textproduktion des österreichischen Dramatikers Peter Handke, Zdeněk Adamec. Der Nobelpreisträger beschäftigt sich in seinem Text mit einem Humpolezianer, der sich 2003 vor dem Nationalmuseum in Brand setzte. Heute gibt das Theater auch Journalisten Pläne für die zweite Saisonhälfte. Von Februar bis Juni 2022 präsentiert er drei Neuproduktionen, von denen eine in die 1990er Jahre zurückkehrt und den legendären Club Discoland Sylvie.

Im Februar präsentiert Stammesregisseur Jan Mikulášek die Produktion Snacks and Notes, die laut Theaterleitung Kindheitserinnerungen an Schul- und Bildungsthemen basteln soll. Mikulášek bereitet sich auch auf die Produktion von Buffet vor, bei der sich das Kreativteam auf das Catering-Phänomen konzentrieren wird. Das Theater wird im April in das berühmte Dikoland, als Titel des nächsten geplanten Stücks, umgewandelt. Die Dramatiker Petr Erbes und Boris Jedinák werden die Erinnerungen ehemaliger Mitarbeiter, Besucher und anderer Zeugen des einst berühmten Erotikclubs festhalten.

Die Inszenierung von Zdeněk Adamec wird am 2. und 3. Dezember im Rahmen des Prager Deutschsprachigen Theaterfestivals erstmals aufgeführt und wird später zum Repertoire des Theaters Na Zábradlí. mit der Show kehrte ihr Regisseur Dušan D. Pařízek nach einigen Jahren in die tschechische Szene zurück.

Dies wird die erste tschechische Version des Textes über einen Studenten sein, der am 6. Museum. Er wurde angeblich wegen Kollaboration mit Anarchisten, die die Stromversorgung störten, den sogenannten Darks, wegen Selbstmord angeklagt. In seinem Abschiedsbrief mit dem Titel Torch Action 2003 begründete er sein Handeln als Warnung vor Umwelt- und Sozialproblemen und als Protest gegen aktuelle politische Ereignisse, Krieg, Gewalt oder menschliche Ignoranz.

Peter Handke sieht Adamek als einen Mann, der in der heutigen Welt keinen Platz hat. Handkes Markenzeichen als postdramatischer Autor ist, dass seine Stücke in einer unbestimmten Raumzeit spielen, seine Charaktere nicht sehr spezifisch sind und seine Stärke in der Sprache liegt. Zdeněk Adamec wird vom Theaterregisseur Petr tdroně im Theater Na zábradlí aufgeführt. „Handkes Zdeněk Adamec ist kein Spiel um Wahrheit, Moral oder Belehrung. Es bietet keine Lösung. Ich bin immer noch erstaunt, wie es möglich ist, den Lesern und dem Theater die Tragödie eines jungen Mannes im Tal der so reichen Gedanken zu vermitteln, der gleichgültig und ohne Traurigkeit wirkt, aber dennoch so klug und sensibel“, sagte tědroň zuvor.

Die Macher bereiten sich auf die Produktion als Show-Paar vor, deren Name gewachsen ist. Heute wird er als Zdeněk Adamec + Self-Blame vorgestellt. Der zweite Teil, der sich auf die Persönlichkeit und politische Haltung von Adamec konzentriert, wird zuerst vom Publikum in der Bethlehem-Kapelle gesehen, dann wird es in das Na Zábradlí-Theater zu einer Abteilung namens Zdeněk Adamec wechseln, die der tragischen Geschichte selbst folgt.

Die Besetzung der Produktion wird eine rein männliche Angelegenheit sein. Zu sehen sind Jiří erný, Stanislav Majer und Martin Pechlát, begleitet vom bulgarisch-deutschen Schauspieler Samuel Finzi. Aufgrund der Art des Textes spielt keiner der beiden Schauspieler Adamka, aber gemeinsam erzählen sie dem Publikum die Geschichte eines jungen Mannes, der vor dem Hintergrund philosophischer Vorstellungen über die kapitalistische Welt und ihre Ordnung schreit.

Österreichisches Theater Am Zaun von Handke

Adelmar Fabian

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