Bundesliga-Drama, aber Fans denken auch mit der Ukraine nach

Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach trennten sich in der Bundesliga 2:2, als Spieler und Fans in der gesamten Liga nach der russischen Invasion Solidarität mit der Ukraine zeigten.

„Wir verurteilen die Anschläge in der Ukraine und auf das Leben und die Häuser unschuldiger Menschen“, sagte die Deutsche Fußball Liga und riet den Klubs zu einer Schweigeminute vor ihrem Spiel. „Krieg ist in jeglicher Form inakzeptabel und mit den Werten unseres Sports nicht vereinbar. »

In Fürth stellten sich Kölner und lokale Teams hinter blau-gelben Bannern – den Farben der ukrainischen Flagge – mit den Worten „STOP WAR“ auf Englisch und anderen Antikriegsbotschaften auf Deutsch auf.

Ein Fan im Stadion von Union Berlin hielt ein Schild mit einer Taube mit dem Wort „Frieden“, ein anderer malte sich beim Spiel in Leverkusen Blut ins Gesicht, und es sah so aus, als würden Fans in allen Stadien ukrainische Flaggen halten oder persönliche Symbole gegen den Krieg machen.

Zuvor bestritt Zweitligist Schalke sein erstes Spiel seit 15 Jahren ohne den russischen Energieriesen Gazprom als Haupttrikotsponsor des Teams. Club Gelsenkirchen trennte sich beim Karlsruher SC 1:1.

Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels hielt in der Nachspielzeit mit einer Glanzparade das 2:2-Unentschieden seiner Mannschaft in Gladbach. Auch Gladbach wurde in der Nachspielzeit nach einem VAR-Foul am letzten Siegtreffer von Matthias Ginter ein Tor aberkannt.

Die Hausherren begannen schlecht, Jonas Wind traf in der sechsten Minute und Sebastiaan Bornauw erzielte in der 33. Minute das 2: 0 für Wolfsburg.

Marcus Thuram zog kurz vor der Halbzeit einen Konter und war erneut involviert, als Wolfsburgs Verteidiger Maxence Lacroix in der 70. Minute vom Platz gestellt wurde, weil er den französischen Stürmer am Handball hinderte.

Eine Flanke von Alassane Plea für Breel Embolo glich in der 82. Minute aus und Casteels verhinderte Schlimmeres für Wolfsburg.

Union Berlin hat drei sieg- und torlose Spiele hinter sich, seit Stürmer-Routinier Max Kruse nach Wolfsburg abgereist ist – mit einem 3:1-Heimsieg gegen Mainz.

Doch die Geduld der Heimfans wurde durch einen langwierigen VAR-Check auf die Probe gestellt, bevor der Führungstreffer von Genki Haraguchi in der siebten Minute vollendet war. Sheraldo Becker erzielte in der 56. Minute einen brillanten Schlenzer an den rechten Pfosten und fütterte dann in der 75. Minute Taiwo Awoniyi zum Abschluss, nachdem Mainz Dominik Kohr in der 60. Minute mit seiner zweiten Gelben Karte in ebenso vielen Minuten vom Platz gestellt hatte. Delano Burgzorg erzielte einen späten Ehrentreffer für die Gäste.

Stadtrivale Hertha Berlin setzt mit einer 0:3-Niederlage in Freiburg seinen düsteren Jahresauftakt fort.

Bayer Leverkusen besiegte Arminia Bielefeld mit 3:0 und zuletzt Fürth gegen Köln mit 1:1 unentschieden.

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Eintracht Frankfurt empfängt am Samstagabend Tabellenführer Bayern München. Frankfurt postete vor dem Anpfiff eine Solidaritätsbotschaft mit der Ukraine.

Am Freitagabend war das Stadion des FC Bayern blau und gelb erleuchtet.

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Rafael Frei

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