Bayern – Freiburg. Die Fans schlugen auf das Brett. „Wir haben alles für Geld gewaschen.“ Bundesliga

Der Vertrag der Bayern mit Qatar Airways läuft noch bis 2023. Es ist nicht das erste Mal, dass Fans von Die Roten diese Partnerschaft klar ablehnen. Im Oktober stellten Fans diesbezüglich einen offiziellen Antrag beim Verein. Derzeit warten sie auf die letzten Tage des Monats, an denen eine verbindliche Entscheidung getroffen werden kann.

Am 25. November findet die Jahreshauptversammlung im Gebäude des FC Bayern München statt. Fans verpflichten Aktivisten, Sponsoring-Vereinbarungen mit Fluggesellschaften nicht fortzusetzen, da in Katar, dem Austragungsort der nächsten WM, Menschenrechte verletzt werden und schwere Korruptionsvorwürfe im Sport laut werden.

Der Gründer des Unternehmens, Michael Ott, gibt zu, dass Bayern durch die Zusammenarbeit mit einem Staatsunternehmen aus Katar aktiv dazu beiträgt, „von allen Klagen, Problemen abzulenken“ und „das Image eines modernen und weltoffenen Landes zu verbreiten“.

Den Fans von Die Roten war das Warten nicht genug, das zeigten sie im Spiel gegen Freiburg. In der 46. Minute hängten sie auf der Tribüne ein Transparent mit blutbefleckten Geldscheinen sowie den Figuren von Oliver Kahn und Herbert Hainer – dem Direktor und Präsidenten des Vereins.

Das Banner hat auch Platz für das Quatar Airways-Logo sowie zwei relevante Aufschriften: „Wir waschen alles für Geld“ als Bannertitel und „Sie können auf uns zählen“ auf einem Koffer voller Geld.

Nach nur fünf Minuten ordneten die Sicherheitsdienste das Verstecken der Transparente an, doch die Fotos und Nachrichten kursierten schnell im Internet und erreichten wohl auch die Vereinsfunktionäre, angeführt von Kahn und Hainer.

Adelmar Fabian

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