Auch wenn VW nicht wirklich alles auf eine Karte setzt, entwickelt VW einige revolutionäre Lösungen für den neuen Golf

Auch wenn VW nicht wirklich alles auf eine Karte setzt, entwickelt VW einige revolutionäre Lösungen für den neuen Golf

1.12.2021 | Petr Prokopec

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Foto: Volkswagen

Aus den Worten mehrerer Vertreter von Volkswagen geht hervor, dass sie ihre Zukunft nicht ohne Elektroautos sehen, aber ein solches Vorgehen wäre sehr kompliziert. Daher entwickelte er neue Lösungen für konventionelle Autos, wie beispielsweise die Lenkung ohne physische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderrädern.

In wenigen Tagen wird wahrscheinlich das nächste Kapitel des Buches mit dem Titel The Future of Volkswagen geschlossen. Kein geringerer als der Chefkonzern Herbert Diesse und Turn, die sich jahrelang geweigert haben, alles auf eine Karte zu setzen, wollen nun so schnell wie möglich auf Elektromobilität umsteigen. Davor haben jedoch einige, auch die Gewerkschaften, zu Recht Angst, weil es um die Entlassung vieler Menschen geht. Allerdings erwartet das Aufsichtsgremium keine sehr ruhige Sitzung, obwohl wir nicht erwarten, dass Diess an ihrem Amt festhält. Aber es besteht die Möglichkeit, dass er zu Kompromissen gezwungen wird, die er bisher abgelehnt hat.

Wenn wir die Informationen der Automobilhersteller beim sogenannten Innovation Day in einen Kontext setzen, dann können wir sicher sein, dass die Deutschen ihre Zukunft zumindest nicht allein dem Elektroantrieb zuschreiben wollen. VW entwickelt unter anderem eine neue Fahrwerksgeneration, dank derer Innovationen deutlich komfortabler sein sollen als bestehende Autos. Denn sie bekommen Sensoren, die den Untergrund vor dem Auto abbilden und anhand der Daten die Stoßdämpfer voreinstellen, die helfen, Unebenheiten auszugleichen.

Im Rahmen der Entwicklung nutzte Deutschland den VW Arteon der aktuellen Generation als Testprototyp, nämlich ein Auto mit Verbrennungsmotor. Daher wird Karsten Schebsdat, Leiter der Entwicklung Fahrdynamik, definitiv daran festhalten und die neue Fahrwerkstechnologie wird auch bei den Elektroautos des Unternehmens zum Einsatz kommen. Die Führungskräfte müssen dann die Fähigkeiten des autonomen Systems aufrüsten, das auch auf eine weitere Innovation zurückgreifen kann, nämlich die Drive-by-Wire-Steuerung.

Diese Technologie macht die Lenksäule zu einem Muss, da sie die physische Verbindung zwischen Fahrer und Vorderachse vollständig eliminiert. So etwas sollte Autoenthusiasten wahrscheinlich erschrecken, aber an der Realität wird es wahrscheinlich nichts ändern. Das neue Lenksystem muss sich auf Sensoren verlassen, die sich hinter dem Rad befinden, über die der Elektromotor im vorderen Gepäckträger arbeitet. Laut Schebsdat „reagiert das Auto schneller und präziser auf Lenkbefehle“. Dann gilt es zu akzeptieren, dass wir statt einer direkten Kommunikationsautobahn die Ehre hätten, ein elektronisches System zu haben, das nur die Verbindung simuliert. Wie gut ist diese Frage.

Der Leiter der Fahrdynamikentwicklung fügte hinzu, dass Software für die Marke in Zukunft viel wichtiger sein werde als heute, da Volkswagen damit sowohl die Fahreigenschaften als auch die Sicherheit besser beeinflussen könne. Dann wird es für alle Autos auf allen Plattformen verfügbar sein, VW konzentriert sich also nicht zu sehr auf Elektroautos. Deutschland hat zwar einen weiteren Schritt auf dem Gebiet des Elektroantriebs gemacht. Sie betreffen Leistung und vor allem Reichweite.

Schebsdat räumt ein, dass das Batteriegewicht ein großes Problem ist, das möglicherweise in anderen Bereichen gelöst werden muss. VW konnte das Mehrgewicht durch eine leichtere Karosserie kompensieren, die nach neuen Herstellungsverfahren hergestellt werden sollte. Bei einem leichteren Auto erhöht dies leicht die Reichweite und verbessert die Dynamik. Aber auch ein zweiter Elektromotor an der Hinterachse wird dies verstärken, ein weiteres Element, das die Deutschen in Erwägung ziehen.

Wann und in welchem ​​Auto die neuen Systeme auftauchen werden, ist noch nicht ganz klar, aber vor allem dringen sie in den Unterleib des nicht elektrisch ausgelegten Golf der neunten Generation vor. Diese Schritte führen dann sukzessive zu einem vollständig autonomen Management – ​​Antriebssysteme sollen von der Drive-by-Wire-Technologie profitieren. Die Zukunft soll laut VW komfortabler, sicherer und dynamischer werden. Und in Zukunft nicht nur Strom.

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VW rühmt sich der Zwischenergebnisse seiner Entwicklung, die sich auf Fahrwerk oder Lenkung konzentriert. Auch bei den Verbrennungsmotoren setzt er auf neue Technik – unter anderem testet er sie auf dem aktuellen Arteon, vor allem aber fährt er in den neunten Golf. Foto: Volkswagen

Quelle: Volkswagen

Petr Prokopec

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Adelmar Fabian

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