Algerien und Deutschland kündigen Projekte zur Erzeugung von Wasserstoffenergie an

AA / Algier / Axyl Ouali

Die stellvertretende deutsche Außenministerin Katja Keul hat am Dienstag in Algier ein Projekt zur wasserstoffbasierten Energieerzeugung in Algerien angekündigt.

Der deutsche Diplomat, der seit Montag Algerien besucht, wurde in Begleitung der stellvertretenden kanadischen Außenministerin Cynthia Termorshizen vom algerischen Minister für Energie und Bergbau, Mohamed Arkab, empfangen.

Das Publikum ermöglicht es, die Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten zwischen Algerien und jedem dieser beiden Länder kennenzulernen.

In einer Presseerklärung nach seinem Treffen mit Ms. Keul, Mohamed Arkab, gab an, dass er „Möglichkeiten zum Aufbau einer strategischen Partnerschaft zwischen den beiden Ländern im Rahmen des Technologieaustauschs diskutiert habe, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung erneuerbarer Energien und Wasserstoff in Algerien“.

Unterdessen kündigte der deutsche Minister „die experimentelle Realisierung eines Wasserstoffprojekts in Algerien mit deutschen Unternehmen“ an. Letzteren, fügte er hinzu, „werden industrielle Projekte zur Energieerzeugung aus Wasserstoff folgen“.

Bei diesem Treffen wurde auch Wert auf die Unterstützung deutscher Unternehmen in Bezug auf Kohlenwasserstoffe für die Entwicklung der algerischen Produktion gelegt.

„Zu diesem Zweck wird in Kürze eine Konvention eingerichtet“, sagte er und stellte fest, dass „dieses Treffen es ermöglicht, die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu diskutieren und das Potenzial Algeriens im Bereich der Solarenergie hervorzuheben“.

Der stellvertretende deutsche Minister sagte auch, er habe die Aussicht auf eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft zwischen algerischen Unternehmen und ihren deutschen Kollegen erörtert, die seiner Meinung nach über „Technologie im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere grünen Wasserstoff“ verfügen.

Im vergangenen April bestätigte der Kommissar für erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Algerien, Noureddine Yassaa, dass das Land, „das mit einem beträchtlichen Solarpotenzial ausgestattet ist, gut aufgestellt ist, um grünen Wasserstoff zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren“.

„Dank seines beträchtlichen Solarenergiepotenzials, seiner bedeutenden Erdgasressourcen und der damit verbundenen Vertriebsinfrastruktur ist Algerien gut aufgestellt, um grünen und möglicherweise blauen Wasserstoff (aus Erdgas durch Kohlenstoffabscheidung und -speicherung) zu sehr wettbewerbsfähigen Kosten zu produzieren“, sagte er.

Darüber hinaus erörterte Mohamed Arkab mit Kanadas stellvertretendem Außenminister die Zusammenarbeit und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern im Energie- und Bergbaubereich sowie Geschäftsmöglichkeiten und Investitionsperspektiven in Algerien.

Er stellte in diesem Zusammenhang den Inhalt und die Ziele des neuen Kohlenwasserstoffgesetzes zur Wiederbelebung der Kohlenwasserstoffforschungs- und -abbauaktivitäten in Algerien vor. Die beiden Seiten erörterten auch Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten im Bergbausektor in Algerien, einschließlich Exploration, Kartierung, Ausbeutung und Produktion von Bodenschätzen.

Kanadische Beamte äußerten in diesem Zusammenhang den Wunsch, dass sich kanadische Bergbauunternehmen an der Entwicklung neuer Bergbauprojekte in Algerien beteiligen, indem sie kanadisches Fachwissen und Wissen in dieser Hinsicht teilen.

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Rafael Frei

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