Warum wird das europaweite PSA-Zahlungsprojekt zurückgefahren?

Dem für 2022 versprochenen neuen europaweiten PPE-Zahlungsdienst fehlt seine Kartenkomponente, sagte der Generaldirektor des Bankenkonsortiums am Donnerstag gegenüber AFP, aber die Projekte rund um Sofortzahlungen und digitale Geldbörsen werden fortgesetzt. „Wir können Europa nicht mehr so ​​schematisch darstellen, wie wir es uns vorgestellt haben, was ich sehr bedauerlich finde.“, erklärt Martina Weimert, Generaldirektorin der European Payments Initiative (EPI). Das Unternehmen, an dem noch 13 Banken beteiligt sind, konzentriert sich neu auf die Instant-Payment-Technologie, die sekundenschnelle Überweisungen ermöglicht „Digitale Geldbörse“.

Projekt „behält seine ganze Daseinsberechtigung“

Am 11. März wies EPI auf seiner Website darauf hin „passt jetzt das Handlungsfeld und seine Ziele an“ um herum „Sofortzahlung“, ohne nähere Angaben zu machen. Unter den angeführten Gründen waren die jüngsten Austritte der deutschen DZ Bank und der spanischen Caixa, die in ihren beiden Ländern bedeutende Marktanteile haben. „Die Größenänderung des PPE-Projekts ist eine traurige Nachricht für die EU“Reagierte Pierre-Edouard Batard, CEO des Nationalen Verbands Crédit Mutuel, gegenüber AFP. „Europa muss dringend seine gesamte Souveränität im Zahlungsverkehr wiedererlangen, wir sehen dies in dieser Zeit intensiver geopolitischer Spannungen intensiv.“er machte weiter. Projekt „behält seine ganze Daseinsberechtigung“sagte eine der anderen französischen Banken.

Das im Sommer 2020 angekündigte europäische Kartensystem zielt darauf ab, eine neue einheitliche europaweite Zahlungslösung zu schaffen, die auf der Soforttransaktionstechnologie basiert, insbesondere um eine Alternative zu Branchenriesen wie Visa und MasterCard zu bieten. Von den 22 Banken, die Ende November 2021 bei seiner Gründung anwesend waren, waren laut EPI auf seiner Website nur noch 13 in Betrieb. Darunter sechs französische – Crédit Mutuel, BNP Paribas, Crédit Agricole, La Banque Postale, BPCE, Société Générale – aber auch Zahlungsanbieter Wordline und sechs ausländische Banken, darunter die spanische Santander, die deutsche Deutsche Bank und die niederländische ENG. EPI wird Ende April mit weiteren Einzelheiten zu seinem neuen Umfang zurückkehren.

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Rafael Frei

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