Von den Nachbarn: Wie sie Kokain nach Österreich transportierten

Bei den diesjährigen Razzien in siebzehn Linzer Wohnungen fand die Polizei ein halbes Kilogramm Kokain, mehr als 40 Smartphones und mehrere Tausend Euro. Er hörte hundert Menschen zu, sah sich 200.000 Fotos an und wertete 15.000 Audio- und Videodaten aus. Die Schmuggler haben mehr als ein Kilogramm Kokain nachgewiesen.


Von den Nachbarn: Wird er Mozarts Ball retten?

In den vergangenen Tagen wurden sieben Mitglieder der Gruppe schwer bestraft. Ihre Aussagen setzten den Hauptangeklagten, der im April auf dem Mailänder Flughafen festgenommen wurde, stark unter Druck. Er bestreitet alles, auch ein Foto von seinem Handy, auf dem er mit einer Waffe und einem dicken Paket Bargeld unterwegs ist. Einige von ihnen gehörten angeblich seinem Stiefvater, der ihnen Land kaufen wollte, der Rest war die medizinische Firma, für die er arbeitete, und er brachte sie zur Bank. Er hat nur zur Sicherheit Bilder gemacht. Ihm zufolge handelt es sich bei einigen Aufnahmen von Kokainblättern um Screenshots. Drogen zeigen Bekannten… Die Hütten wurden abgefangen und die Kontrolle beinhaltete den Versand von Deo, der Begriff „Schnee“ bezieht sich auf das Wetter. Das Urteil fällt am Freitagabend.

„Schneeschmelze“ auch in Deutschland

PNP meldet einen weiteren Fall von Kokainhandel. Dort vernichtete die Polizei bei der „Operation Melting Snow“ rund eineinhalb Tonnen Kokain in Reinstwert zu einem Verkaufspreis von rund 270 Millionen Euro. Ein Teil des bayerischen Bylado wurde in einer Bananenkiste geschmuggelt.

Die beschlagnahmten Drogen wurden bei einer Temperatur von tausend Grad Celsius unter strengen Sicherheitsauflagen (Bild) selbst mit den Kartons, aus denen sie importiert wurden, an einem geheimen Ort in Oberbayern verbrannt, heißt es in Passaus Schreiben aus dem Landeskriminalitätsbericht. Der „Treibstoff“ ist in den letzten Jahren aus mehreren Erfindungen entstanden. „Es war der größte und verheerendste Drogenakt in der Geschichte der bayerischen Polizei“, teilte die PNP mit.

In zehn bayerischen Supermärkten, unter anderem in Passau, Rosenheim in den Landkreisen Berchtesgaden und Traunstein, entdeckten Zollbeamte im Jahr 2017 fast zeitgleich fast 200 Kilogramm Drogen in Bananenkisten. Schuld daran sind Experten zufolge Schmuggler, in der Regel soll „Cola“ nicht in Supermärkte kommen. Insgesamt beschlagnahmten die Behörden rund 1,4 Tonnen Kokain. Eine weitere halbe Tonne des Medikaments wurde 2019 bei Obstgroßhändlern gefunden.

Unter dem Schlagwort „Paraguay“ wurden an mehreren Orten in Deutschland Ermittlungen durchgeführt. Die Täter warteten darauf, dass Kisten mit grünen Bananen und verstecktem Kokain aus Hamburg an ausgewachsene Pflanzen geliefert wurden. Dann betraten sie die Halle – unter der „Aufsicht“ des bayerischen Kriminalbeamten, der sie bereits erwartete.


Zuerst

Von einem Nachbarn: „Gekocht“ für 6100 Euro erforderlich

PNP fügte hinzu, dass im vergangenen Jahr insgesamt mindestens 838 Tonnen Kokain weltweit beschlagnahmt wurden, 2019 „nur“ 784 Tonnen. Dabei zählen die Statistiker nur Funde mit einem Gewicht von mehr als 50 Kilogramm. „Deutsche Ermittler schätzen, dass Kokain vor allem aus Brasilien nach Europa geschmuggelt wird, wo sich in vielen Containerhäfen Kokainbauern aus Kolumbien, Bolivien und Peru konzentrieren. Das Kokain wird über Hamburg und von dort nach Berlin verschifft“, teilte die PNP mit. „Zumindest einmal wurde das Medikament an die Stahlträger des Schiffsrumpfes geschweißt. Seine Verstecke waren sogar von einem dunklen Himmel bedeckt, so dass es durch normale Röntgenuntersuchungen nicht entdeckt werden konnte.“

Sie haben noch die Markierungen

Die Bayern tragen noch 20 Jahre nach der Euro-Einführung viele Zeichen und den Phönix, schrieb der Donaukurier. Allein in diesem Jahr tauschten sie Ende November in den Filialen der Bundesbank 7,706 Millionen Mark in 3,94 Millionen Euro um.

Wie sehen sie die Formel?

In diesem Jahr übertragen erstmals zwei österreichische frei empfangbare Fernsehsender abwechselnd die Formel 1. Im ORF kamen durchschnittlich 702.000 Zuschauer (bei 39 % Marktanteil) und auf Servus TV 610.000 (32 %). Das Finale am Sonntag in Abu Dhabi wurde von 1,116 Millionen Motorsport-Anhängern des ORF miterlebt. Die Übertragung des GP von Österreich durch beide Sender am 4. Juli hatte 709.000 Empfänger im ORF und nur 112.000 auf Servus.

Adelmar Fabian

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