Tschechische Aktien fielen im Mai um 1,78 Prozent, ein Plus von 8,1 Prozent seit Jahresbeginn


Laut dem PX-Index der Prager Börse sind die tschechischen Aktien in den ersten fünf Monaten des Jahres um 8,14 Prozent gefallen. Allein im Mai verlor der Index 1,78 Prozent und beendete den letzten Tag des Monats bei 1309,88 Punkten. Das sagte Vojtěch Boháč, Analyst bei der Investmentfirma Wood & Company, heute gegenüber TK.

Ihm zufolge schwächte sich der Index in der ersten Monatshälfte ab und verlor bis zu vier Prozent gegenüber Ende April, nachdem sich die Stimmung umgedreht hatte. Vor allem aufgrund erheblicher Kursgewinne der Aktien des Energiekonzerns EZ habe der Index alle seine Fünf-Tages-Verluste wettgemacht und sei ins Minus geraten, habe sich dann aber wieder abgeschwächt, sagte Boháč. Ihm zufolge waren die Aktien von Moneta die schwächsten, abgesehen von EZ schnitt auch das Arsenal von Colt CZG gut ab.

CEZ sei auch der am zweitschnellsten wachsende Indexwert seit Jahresbeginn, sagte Boháč. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 legte er um 35,55 Prozent zu. Lediglich die Solaraktien von Photon Energy seien seiner Meinung nach teurer geworden. Seit Jahresbeginn sind sie um 49,74 Prozent gestiegen, im Mai um 8,75 Prozent. Auch die Aktien der Colt CZG-Waffenkammer verzeichneten relativ deutliche Gewinne. Im Mai stiegen sie um 6,84 Prozent auf 625 Kronen. Sie haben seit Jahresbeginn um 23,03 Prozent zugelegt.

Auf der anderen Seite fielen die Aktien von Moneta deutlich. Im Mai verloren sie 12,46 Prozent auf 76,60 Kronen, die meisten aller Titel. Die Komerční banka verlor 7,49 Prozent auf 716 Kronen und die Erste schwächte sich von der Bank um mindestens 2,95 Prozent auf 722,60 Kronen ab. Allerdings hat sich die Reihenfolge der Aufführungen seit Anfang des Jahres geändert. Die Erste verlor am meisten (29,54 Prozent), gefolgt von der Komerční banka (23,42 Prozent). In den ersten fünf Monaten des Jahres habe Moneta ziemlich viel von der Bank verloren (18,29 Prozent), fügte Boháč hinzu.

Quelle: CTK, Reuters, Wood & Company

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Reinhilde Otto

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