Tschechische Aktien fielen im August um 4,84 Prozent und seit Jahresbeginn um 17,7 Prozent


Laut dem PX-Index fielen tschechische Aktien im August um 4,84 Prozent und schlossen bei 1.173,82 Punkten. Es ist einer der verlustreichsten Monate seit dem Einbruch im März 2020, als die ersten Fälle des Coronavirus in der Tschechischen Republik auftraten. Der Index verzeichnete seinen fünften Monat in Folge einen Rückgang und hat seit Jahresbeginn 17,69 Prozent verloren, sagte Analyst Vojtěch Boháč von Wood & Company gegenüber TK.

In diesem Jahr sei die Aktie laut ihm erst im März gewachsen. Der Index wird hauptsächlich von Banken getrieben, die Aktien der Erste sind in den letzten acht Monaten um fast 46 Prozent und die der Komerční banka um 38,5 Prozent gefallen. „Auch im August erlitten beide Banken deutliche Verluste. Die Aktien der EZ Group sind im August deutlich gefallen, haben aber seit Jahresbeginn fast 20 Prozent zugelegt,“, sagte Boha.

Ihm zufolge schwächte sich die Erste im vergangenen Monat um 9,31 Prozent auf 555 Kronen und die Komerční banka um 5,51 Prozent auf 574,50 Kronen ab. Moneta verlor gegenüber anderen Banken im Index weniger. Das löschte 3,62 Prozent auf 77,30 Kronen. „Schon seit Jahresbeginn hat sich Moneta deutlich weniger abgeschwächt als Erste und Komerční banka. In den vergangenen acht Monaten fiel der Aktienkurs von Moneta um 17,55 Prozent, während die Aktien der Erste um 45,88 Prozent und die der Komerční banka um 38,56 Prozent fielen.“, sagte der Analytiker.

Im August verloren die CEZ-Aktien 9,7 Prozent auf 987 Kronen. „Auch bei Energieunternehmen ist von Sondersteuern die Rede. Seit Anfang des Jahres entwickeln sich die Aktien der CEZ Group gut. Auch ihre Preise stiegen dank der Strompreiserhöhung an der Börse um 19,35 Prozent. Die Aktie von Photon Energy erlebte jedoch den größten Gewinn seit Jahresbeginn. Sie stiegen in acht Monaten um 93,72 Prozent. Im August legten sie um 8,5 Prozent auf 74 Kronen zu,“, fügt Boha hinzu.

Quelle: TK, Timber & Company, Reuters

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    Laut dem PX-Index der Prager Börse haben tschechische Aktien in den drei Quartalen seit Jahresbeginn um 5,6 Prozent zugelegt und bleiben damit hinter ihren amerikanischen und westeuropäischen Pendants zurück. Dies ergibt sich aus den BCPP-Ergebnissen. Der wichtigste US-Aktienindex S&P 500 stieg im gleichen Zeitraum um 18,7 Prozent, während der europäische Stoxx Europe 600 um 16,4 Prozent zulegte, fügte Analyst Cyrrus Tomáš Pfeiler hinzu.
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  • Tschechische Aktien haben in diesem Jahr mehr als acht Prozent verloren, weniger als die meisten Aktienindizes

    Laut dem PX-Index haben tschechische Aktien seit Jahresbeginn bis heute mehr als acht Prozent an Wert verloren und damit deutlich weniger als die meisten großen Aktienindizes. In der aktuellen Ära der Panikverkäufe fast aller Vermögenswerte sei es jedoch sehr schwierig, die weitere Entwicklung vorherzusagen, waren sich heute von TK kontaktierte Analysten einig. Der PX-Index schloss heute knapp unter der Marke von 1.300 Punkten, als er am ersten Handelstag des Jahres bei 1.416 Punkten schloss.
  • Tschechische Aktien haben seit März während der Pandemie ein Zehntel ihres Wertes verloren

    Laut dem PX-Index verloren tschechische Aktien während der Pandemie von Anfang März bis heute zehn Prozent ihres Wertes. Das sagte Starteepo-Analyst Dušan Jilčík gegenüber TK. Der tiefe Einbruch an den ausländischen Aktienmärkten endete am 23. März, als die US-Notenbank Fed eine massive Finanzspritze zur Stützung der Wirtschaft ankündigte.
  • Die tschechische Tageszeitung prognostiziert den Grexit

    Nach einem Referendum am Sonntag, bei dem die griechischen Wähler die Bedingungen der Gläubiger des überschuldeten Landes abgelehnt haben, muss Griechenland…
  • Die Tschechische Republik ist das am schnellsten verschuldete Land der Union, warnt SAO

    Die Tschechische Republik war im vergangenen Jahr das am höchsten verschuldete Land in der Europäischen Union (EU), und das Haushaltsdefizit übertraf das schlechteste Ergebnis von 2020 bis zu diesem Zeitpunkt, sagte der Oberste Rechnungshof (NAO) in seiner heute veröffentlichten Stellungnahme zum Gesetzentwurf. Die neueste Länderbilanz der Tschechischen Republik für 2021. Das Büro wies auch darauf hin, dass die Tschechische Republik im vergangenen Jahr zu den Ländern mit den niedrigsten Wirtschaftswachstumsraten in der EU gehörte. Positiv bewerten die Controller hingegen die niedrige Arbeitslosenquote.
  • Die Tschechen erfüllen in diesem Jahr nicht die Voraussetzungen, um Euro zu erhalten

    In diesem Jahr hat die Tschechische Republik zwei der vier Kriterien von Maastricht nicht erfüllt, nämlich die für die Einführung des Euro erforderlichen EU-Anforderungen. Aufgrund der reduzierten Mehrwertsteuersatzerhöhung ab Anfang 2012 erfüllt die Tschechische Republik die Preisstabilitätskriterien nicht. Das Land hat es auch versäumt, den dreiprozentigen Anteil des Defizits der öffentlichen Finanzen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu decken. Dies folgt dem jährlichen Material der CNB und des Finanzministeriums zur Erfüllung der Maastricht-Konvergenzkriterien.
  • Die Tschechen begrüßten die geldpolitische Lockerung der EZB

    Die tschechische Wirtschaft braucht eine Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone. Gouverneur der Tschechischen Republik …

Reinhilde Otto

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